Wer ist euer „Boxer des Jahrzehnts international“?

Bis zum 20. Januar könnt ihr noch eure „Boxer des Jahrzehnts“ in den Kategorien Boxer national, Boxer international, Trainer und Frauen küren....

Eddie Hearn: Viele Angebote für Joshua vs. Fury

Da die Corona-Pandemie Großbritannien immer noch fest im Griff hat und unklar ist, wann und unter welchen Bedingungen dort Kämpfe stattfinden können, streckt Promoter Eddie Hearn die Fühler nach...

Tyson Fury will Wilder nie wieder eine Chance geben

Derzeit laufen Vermittlungsgespräche bezüglich des dritten Fights zwischen Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) und Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.). Nach mehreren Verschiebungen hatte das Team des Briten...

Sergey Kovalev testet positiv auf synthetisches Testosteron

Eigentlich soll der frühere WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht Sergey Kovalev (34-4-1, 29 K.o.) am 30. Januar gegen Bektemir Melikuziev (6-0, 5 K.o.) kämpfen. Der Fight wurde aufgrund der Corona...

Teofimo Lopez: „Mein Körper ist bereit für den Aufstieg“

Mit seinem Sieg über Vasiliy Lomachenko (14-2, 10 K.o.) würde Teofimo Lopez (16-0, 12 K.o.) Vierfach-Champ im Leichtgewicht (...

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Deontay Wilder: Bridgergewicht – ohne mich

Deontay Wilder: Bridgergewicht – ohne mich

Das WBC hält an seinem Plan fest, eine Gewichtsklasse namens Bridgergewicht zwischen Cruiser- und Schwergewicht einzuführen (BOXSPORT berichtete). Ein häufig genannter Boxer, der bei dieser Neuordnung aus der Königsklasse herausfallen und in dem neuen Limit boxen würde, ist Ex-WBC-Weltmeister Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.). Auch WBC-Präsident Mauricio Sulaiman warf Wilders Namen bei Diskussionen über die neue Gewichtsklasse in den Raum. Gegenüber Brian Custer sagte der 35-jährige Boxer in einer Episode des „The Last Stand Podcast“ allerdings, dass das WBC bei diesen Plänen auf ihn verzichten müsse. „Ich verstehe, dass die Leute Geld verdienen müssen und dass dies eine Art ist, dass die Leute sich einen Namen mit diesen Gürteln verschaffen, aber als Kämpfer verstehe ich all diese unterschiedlichen Gewichtsklassen und den Kram nicht“, erklärte der „Bronze Bomber“. „Falls es speziell dafür geschaffen wurde, damit ich das Gesichts dieses Limits werde, dann lehne ich das ab.“

„Meine Karriere ist im Schwergewicht. Dort habe ich angefangen und dort werde ich aufhören“, stellte Wilder klar. Der gefürchtete Knockouter hat schon wesentlich schwerere Boxer wie Louis Ortiz (32-2, 27 K.o.) oder Dominic Breazeale (20-2, 18 K.o.) k.o. geschlagen. Der „Bronze Bomber“ bekräftigte, dass seine Schlagkraft jeden Gewichtsnachteil ausgleiche. „Ich habe zu viel Power für eine niedrigere Gewichtsklasse, ich knocke schon Typen aus, die 25 Pfund mehr als ich wiegen. Ich denke nicht, dass es eine gute Idee wäre, in ein niedrigeres Limit zu gehen. Ich sollte davon ausgenommen werden. Aber das ist nur meine Meinung“, gab Wilder zur Protokoll.

Text: Nils Bothmann

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