Am morgigen Freitag steigt Frankreichs große Schwergewichtshoffnung Tony Yoka (7-0, 6 K.o.) wieder in den Ring. Der Olympiasieger von 2016 trifft mit Ex-WM-Herausforderer Johann Duhaupas (38-5, 25...

Die O1NE.Sport-Athleten Denis Radovan und Sophie Alisch werden am 26. September in München bei einem der wichtigsten internationalen Boxevents des Jahres wieder im Einsatz sein. Denn wenn die...

Tugstsogt Nyambayar gewinnt WBC-Eliminator

Der mongolische Federgewicht-Contender und frühere Olympia-Zweite Tugstsogt Nyambayar (12-1,9 K.o.) konnte sich am Samstag in einem WBC-Eliminator gegen Cobia Breedy (15-1, 5 K.o.) durchsetzen –...

Peter Kadiru gegen Roman Gorst am 10. Oktober

SES-Schwergewichtler Peter Kadiru (9-0, 5 K.o.) bestreitet seinen vierten Kampf im „Corona-Jahr“ und steigt im 10. Profikampf gegen den Bayern Roman Gorst um die Deutsche Meisterschaft wieder in...

Robin Krasniqi wird Bösel-Gegner am 10. Oktober

Der Gegner von IBO-Weltmeister und WBA-Interims-Champ Dominic Bösel (30-1, 12 K.o.) am 10. Oktober steht fest. Der Halbschwergewichtler hatte ursprünglich gegen den Australier Zac Dunn (29-1, 24 K...

1 von 5

News

Dillian Whyte: Fury legt den WBC-Titel nieder statt gegen mich zu kämpfen

Dillian Whyte: Fury legt den WBC-Titel nieder statt gegen mich zu kämpfen
Dillian Whyte: Fury legt den WBC-Titel nieder statt gegen mich zu kämpfen

Dillian Whyte (27-1, 18 K.o.) ist schon seit geraumer Zeit Nr.-eins-Herausforderer des WBC im Schwergewicht und soll bis Februar 2021 seine Titelchance bekommen. Er ist daher sehr skeptisch angesichts des Deals, den WBC-Champ Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) für einen Showdown mit Anthony Joshua (23-1, 21 K.o.) abgeschlossen hat (BOXSPORT berichtete). „The Body Snatcher“ fürchtet, dass Fury den AJ-Fight vorziehen und ihm aus dem Weg gehen könnte. Er glaubt nämlich, der „Gypsy King“ den WBC-Titel nach dem Finale seiner Ringtrilogie mit Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) niederlegen könnte, auch wenn der Joshua-Kampf dann nicht mehr um den Rang des Undisputed Champion im Schwergewicht gehen würde. Furys Promoter Frank Warren hatte entsprechende Pläne schon angedeutet.

„Ich habe das Gefühl, dass Fury erst Wilder schlagen wird, anschließend den WBC-Titel niederlegt und danach versuchen wird ohne den Gürtel gegen Joshua zu kämpfen“, sagte Whyte gegenüber „Sky Sports“. „Er zeigt kein Interesse an einem Kampf mit mir. Sie versuchen jetzt schon dem Kampf gegen mich Steine in den Weg zu legen.“ Whyte, der seit 2018 auf seine Chance wartet, ließ sich seine Frustration anmerken. „Er sagte, wenn er Wilder schlägt, dann würde er gegen mich kämpfen, weil ich es verdiene. Blablabla. Typisch Fury, er sagt heute eine Sache und morgen etwas anderes. Hoffentlich kämpft er gegen mich, denn es ist ein großer Fight und ich kann ihn gewinnen.“ Daran, dass Fury erneut gegen Wilder gewinnt, hat er keinen Zweifel. „Fury hat ihn boxerisch übertrumpft, hat ihn übel zugerichtet. Was soll Wilder machen? Er wird nicht urplötzlich ein großartiger Jabber werden oder ein Kämpfer auf der mittleren Distanz“, erklärte Whyte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er den dritten Kampf gewinnt, es sei denn, Fury wird total selbstgefällig und muss derbe einstecken, was im Schwergewichtsboxen passieren kann.“

Text: Nils Bothmann

Foto: 

GettyImages