Andrii Velikovskyi (r.) kämpft um den Gürtel des WBC International Champions

Am 31. Juli steigt der erste Profiboxabend des Karlsruher Promoters Fächer Sportmanagement seit dem letzten Oktober, an dem Zuschauer zugelassen sind. Nachdem das Team um die Geschäftsführer...

Nadine Apetz (l.) im Kampf mit Lovlina Borgohain (r.)

Am Dienstag bestritten auch Nadine Apetz im Weltergewicht (-69 kg) und Ammar Riad Abduljabbar im Schwergewicht (-91 kg) ihre Auftaktkämpfe bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio.

EM-Fight für Jama Saidi im September

Die Vorbereitungen für die nächste AGON-Box-Gala am 25. September sind kaum angelaufen und schon steht der erste offizielle Titelkampf fest. Jama Saidi (19-2, 7 K.o.) wird gegen Howard Cospolite (...

Arslan sichert sich WBA-Chance durch K.o.-Sieg

Firat Arslan (49-9-3, 33 K.o.) trat am Samstag gegen Ruben Eduardo Acosta (38-18-5, 13 K.o.) an, um seinem Traum vom Rekord als ältester Weltmeister aller Zeiten einen Schritt näher zu kommen (...

Olympia 2021: Hamsat Shadalov verliert knapp

Für Federgewichtler (-57 kg) Hamsat Shadalov sind die Sommerspiele in Tokio leider bereits vorbei. Der Berliner, der als erster deutscher Boxer bei dieser Olympiade einen Kampf bestritt, unterlag...

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News

Dillian Whyte: Rechtliche Schritte gegen WBC

Schon seit 2018 wartet Dillian Whyte (27-1, 18 K.o.) als Pflichtherausforderer des WBC auf seine WM-Chance im Schwergewicht. Nun ist der Engländer das Warten offenbar leid.

Denn wie das World Boxing Council gegenüber „Sky Sports“ bestätigte, hat Whyte rechtliche Schritte gegen den Weltverband ergriffen. Damit will er nun einen Titelkampf gegen WBC-Weltmeister Tyson Fury erzwingen. Whyte ist mittlerweile Interimsweltmeister, aber auf seine „echte“ Titelchance wartet er bislang noch vergebens. Dabei hatte das WBC 2019 noch angeordnet, dass Whyte bis spätestens Ende Februar 2021 seine Titelchance erhalten müsse.

Doch Tyson Fury gewann im vergangenen Februar den Gürtel gegen Deontay Wilder und ebenjener Wilder hat bereits seine Rematch-Klausel für ein drittes Duell gegen den „Gypsy King“ gezogen. Zudem will Fury nach dem dritten Wilder-Fight direkt einen Kampf um die unumstrittene Weltmeisterschaft gegen Anthony Joshua. Whyte bliebe bei dieser Konstellation (erneut) auf der Strecke.

WBC-Präsident Mauricio Sulaiman bestätigte, dass es ein „Verfahren im Hinblick auf das Datum der Pflichtherausforderung im Schwergewicht“ gebe, wollte aber keinen weiteren Kommentar abgeben. Viele Fans und Experten befürchten nun, dass das WBC Fury zum „Franchise Champion“ ernennen könnte, um den „regulären“ WM-Titel für Dillian Whyte freizumachen. Wundern würde es niemanden, schließlich ernannte der Weltverband bereits Saul „Canelo“ Alvarez und Vasiliy Lomachenko zu Franchise-Champions und verteilte daraufhin die regulären und dadurch immens abgewerteten WBC-Titel an andere Boxer.

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