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Nach dominanter Vorstellung: Spence jr. bleibt Weltmeister

Errol Spence jr. (25-0, 21 K.o.) bleibt IBF-Weltmeister im Weltergewicht. Der 29-Jährige zeigte gegen Leichtgewichts-Champion Mikey Garcia (39-1, 30 K.o.) eine tadellose Performance und feierte vor rund 47.000 Zuschauern im AT&T Stadium in Arlington, Texas einen überdeutlichen Punktsieg.

Garcia (31), der für diesen Fight gleich zwei Gewichtsklassen aufstieg, hatte von Beginn an Probleme den Jab von Spence zu umgehen. Nur selten konnte Garcia einen seiner gefürchteten Konterschläge an den Mann bringen. Spence hingegen dominierte das Gefecht aus der Ringmitte und konnte seinen physisch klar unterlegenen Gegner immer wieder an den Seilen stellen und mit schweren Treffern bearbeiten.

Spätestens nach sieben Runden verloren wohl die meisten Garcia-Fans die Hoffnung auf einen Erfolg ihres Lieblings. Zu deutlich verlor der Kalifornier die meisten Durchgänge. In den Runden zehn und elf musste Garcia zahlreiche harte Treffer einstecken, doch zeigte großen Kampfgeist und kam über die Runden. Die Punktrichter werteten das einseitige Duell klar und deutlich mit 120:107 und zweimal 120:108 für Errol Spence jr., der in den zwölf Runden laut Compubox beeindruckende 345 Treffer landen konnte. 270 mehr als Garcia, für den nur 75 gezählt wurden. „Respekt an Errol Spence. Er ist ein großartiger Champion und konnte seinen Fightplan gut umsetzen“, sagte Garcia nach dem Kampf. „Der Kampf fand immer in seiner Distanz statt und ich kam nie in meinen Rhythmus.“

„Ich hatte die Größen- und Reichweitenvorteile und ich habe sie genutzt, um seinen Jab aus dem Kampf zu nehmen“, sagte Spence jr. nach dem Fight. Sein nächster möglicher Gegner war übrigens auch vor Ort: Manny Pacquiao. Der „reguläre“ Champ der WBA im Weltergewicht kam nach dem Duell in den Ring und unterstrich im Interview sein Interesse an einem Fight gegen Spence jr.

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