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Eddie Hearn: Uysk wird nicht auf Joshua-Fight verzichten

Eddie Hearn: Uysk wird nicht auf Joshua-Fight verzichten
Eddie Hearn: Uysk wird nicht auf Joshua-Fight verzichten

Seit Monaten wird über den Showdown im Schwergewicht geredet: Dreifach-Weltmeister Anthony Joshua (23-1, 21 K.o.) und WBC-Champ Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) wollen um den Rang des Undisputed Champion im Limit boxen. Doch immer wieder drohen Pflichtkämpfe das Top-Duell zu verzögern. Joshua muss im Dezember gegen IBF-Pflichtherausforderer Kubrat Pulev (28-1, 14 K.o.) antreten, Tury seinen dritten Kampf gegen Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) bestreiten. Immerhin wird Fury seinen WBC-Titel vorerst nicht verteidigen müssen, da Alexander Povetkin (36-2-1, 25 K.o.) und Dillian Whyte (27-2, 18 K.o.) erst ihren Rückkampf nach Povetkins überraschendem K.o.-Sieg im August austragen werden (BOXSPORT berichtete).

Doch obwohl Joshua-Promoter Eddie Hearn jüngst im Gespräch mit „Sky Sports“ verkündete, dass der Zwei-Kampf-Deal der beiden Stars beinahe unterschriftsreif ist, bestätigte er dem Sender gegenüber auch, dass es ein weiteres Hindernis geben könnte: WBO-Pflichtherausforderer Oleksandr Uysk (17-0, 13 K.o.). Der frühere Undisputed Champion im Cruisergewicht tritt zunächst gegen Dereck Chisora (32-9, 23 K.o.) an, hätte im Falle eines Sieges danach eine Chance auf Joshuas Gürtel – und hatte schon angekündigt, dass er diese nutzen möchte (BOXSPORT berichtete). „Ganz sicher wird er darauf nicht verzichten“, sagte Hearn. „Er will den Kampf – gegen den Gewinner von Joshua vs. Pulev mit dem WBO-Weltmeistertitel. Vielleicht macht ihm Herr Chisora auch einen Strich durch die Rechnung wie Alexander Povetkin bei Dillian Whyte. Alles ist möglich.“ Falls Joshua nicht länger auf die Fury-Fights warten will, gibt es zudem die Option, dass er den WBO-Titel niederlegt, um den lukrativen Zwei-Kampf-Deal auch im Falle von Usyks Sieg schnellstmöglich annehmen zu können – dann hätten jedoch weder er noch Fury die Chance auf den Rang des Undisputed Champion im Limit.

Text: Nils Bothmann

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