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Eddie Hearn kann sich Veranstaltungen ohne Publikum vorstellen

Eddie Hearn kann sich Veranstaltungen ohne Publikum vorstellen
Eddie Hearn kann sich Veranstaltungen ohne Publikum vorstellen

Promoter diskutieren derzeit, wann und unter welchen Umständen wieder Kämpfe stattfinden können. Oscar de la Hoya etwa will ab Juli wieder veranstalten (BOXSPORT berichtete). Nun meldet sich auch Eddie Hearn zu Wort, der mehrere Top-Fights verschieben musste, vor allem jenen zwischen Anthony Joshua und Pflichtherausforderer Kubrat Pulev. Diesen will er nicht ohne Publikum stattfinden lassen, wie er gegenüber IFL TV verriet: „Diese visuellen Eindrücke sind wichtig für Joshuas Publicity, für den Boxsport, für unser Land – das möchte ich nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden lassen. Wir müssen vielleicht die bittere Pille schlucken und Joshua nur einmal dieses Jahr boxen lassen. Wenn dem so ist, dann ist es für uns okay, im September oder Oktober zu boxen. Aber nicht viel später. Dann ist es ein Jahr her, seitdem er das letzte Mal geboxt hat.“

Der Promoter fuhr fort: „Meine erste Präferenz ist AJ in Großbritannien mit einem Publikum. Meine zweite ist AJ in einem anderem Land mit einem Publikum. Mein letzter Ausweg ist AJ hinter verschlossenen Türen.“ Allerdings könnten nicht alle Boxer dieselbe Vorzugsbehandlung wie der britische Superstar erhalten. Hearn kann sich eher vorstellen, dass Fights wie Dillian Whyte vs. Alexander Povetkin oder Oleksandr Usyk vs. Dereck Chisora ohne Publikum stattfinden. „Whyte ist einer der sagt, dass er gegen Povetkin auch hinter verschlossenen Türen kämpft. Viele sagen, dass große Kämpfe so nicht stattfinden können, aber die Auffassung möchte ich ändern. Ich will ein paar große Kämpfe hinter verschlossenen Türen stattfinden lassen. Wisst ihr was: Wenn wir zu lange warten, haben wir eh keine Wahl mehr. Lasst uns loslegen.“

Text: Nils Bothmann

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