Sebastiano Lo Zito: Titel nicht nur im Ring

Er hat es erfolgreich geschafft: Sebastiano Lo Zito (31), Deutscher und Internationaler Deutscher Meister (BDB) im Supermittelgewicht, feiert seinen Studienabschluss (Note gut). Damit wird Lo Zito...

Spannendes Duell: Kein Favorit bei Piccirillo vs. Arsumanjan

Vier internationale Meisterschaften und ein deutscher Titelkampf stehen bei der nächsten AGON-Box-Gala auf der Fightcard. Der Main-Event gehört zur Kategorie „Muss man unbedingt gesehen haben“. In...

Senad Gashi vs. Marko Radonjic am 19. Juni

Im Zuge der Verhandlungen zur geplanten Boxveranstaltung der Universum Boxpromotion am 19. Juni in Hamburg kann TS Fight-Sportmanagement freudige Nachrichten verkünden! Denn es ist gelungen, ihren...

Lovejoy provoziert Charr und Don King

Christopher Lovejoy (19-0, 19 K.o.) geht trotz K.o.-Quote von 100% als Underdog in den Fight gegen Mahmoud Charr (31-4, 17 K.o.) am Samstag. Eines hat der US-Amerikaner aber schon drauf wie ein...

Emir Ahmatovic boxt am 21. Mai gegen Gabriel Enguema

Am 21. Mai zieht es Petko’s Boxing in die Millionenmetropole Belgrad! In der serbischen Hauptstadt Belgrad präsentiert der Münchner Boxstall zusammen mit KAIF ENERGY und dem Oktoberfest Dubai eine...

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Floyd Mayweather: „Es gibt zu viele Gürtel“

Floyd Mayweather: „Es gibt zu viele Gürtel“
Floyd Mayweather: „Es gibt zu viele Gürtel“

Die Inflation an Titeln ist seit geraumer Zeit ein Ärgernis für viele Box-Fans. Doch auch Box-Legende Floyd Mayweather (50-0, 27 K.o.) äußerte sich im Vorfeld des Kampfes zwischen Leo Santa Cruz (37-1-1, 19 K.o.) und dem von Mayweather promoteten Gervonta Davis (23-0, 22 K.o.) kritisch. „Es ist mir egal, ob es dabei um Top Rank geht, um Golden Boy, um Mayweather Promotions, um PBC – es gibt momentan zu viele Champions im Boxsport. So etwas wie einen Super-Champion gibt es nicht, auf keinen Fall“, erklärte „Money“. „Es gibt zu viele Gürtel.“

Er sprach auch den Grund an, warum es so viele Titel und so viele Gürtel gäbe. „Die Leute wissen nicht, dass man für jeden Gürtel, den man gewinnt, eine Gebühr zahlen muss. Wenn ein Boxer einen Interim-Gürtel gewinnt, dann muss er zahlen. Wenn er einen regulären Gürtel gewinnt, dann muss er zahlen. Wenn ein Kämpfer dann Super-Champion wird, dann muss er zahlen“, erläuterte der 43-Jährige. „Wenn ein Kämpfer derzeit gewinnt, dann ist jeder Kämpfer nun ein Champ. Gürtel sind nun wie das Gewinnen einer Amateur-Trophäe. Jeder ist ein Champion, jeder hat einen Gürtel.“ Dass Mayweather auch die Promoter inklusive seiner eigenen Firma nennt, kann man als (dezente) Selbstkritik deuten. Schließlich krönte sich auch der von Mayweather promotete Roland Romero (12-0, 10 K.o.) im August zum Interim-Champ der WBA – der vierte Leichtgewichtsmeister des Verbandes neben dem regulären Weltmeister Davis, Super-Champ Vasiliy Lomachenko (14-2, 10 K.o.), der den Titel jüngst an Teofimo Lopez verlor (16-0, 12 K.o.), und Gold-Champ Yvan Mendy (45-5-1, 22 K.o.).

Text: Nils Bothmann

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