Hearn und de la Hoya zoffen sich wegen Canelo-Fight

Am 7. Mai erlebte Pound-for-Pound-Star Saul „Canelo“ Alvarez (57-2-2, 39 K.o.) eine böse Überraschung, als er bei seinem zweiten Ausflug ins Halbschwer beim Fight gegen Dmitry Bivol (20-0, 11 K.o...

Die Jugendboxer im DBS-Boxring

Im Anschluss an die Einmarschmusik von Strauß „Also sprach Zarathustra“ sahen knapp 200 Teilnehmer und Zuschauer (Frauen und Schüler hatten freien Eintritt) Anfang Mai in der Tremonia-Turnhalle am...

Pflichtherausforderer-Chaos: Josh Taylor verliert Gürtel

Mit einem kontrovers diskutierten Split-Decision-Sieg über Jack Catterall (26-1, 13 K.o.) hatte sich Josh Taylor (19-0, 13 K.o.) als Undisputed Champion im Halbwelter behauptet (...

Amir Khan geht in den Ruhestand

Kürzlich hatte Kell Brook (40-3, 28 K.o.) seinen Ruhestand verkündet (BOXSPORT berichtete), wenige Tage später zog...

Heute vor 20 Jahren: Gatti vs. Ward I

Als Arturo Gatti (40-9, 31 K.o.) und Micky Ward (38-13, 27 K.o.) am 18. Mai 2002 aufeinandertrafen, konnte im Vorfeld kaum jemand ahnen, was aus diesem Kampf entstehen würde. Gatti suchte nach...

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News

Frank Warren droht Dillian Whyte

Frank Warren droht Dillian Whyte
Frank Warren droht Dillian Whyte

Am 23. April verteidigt WBC-Weltmeister Tyson Fury (31-0-1, 22 K.o.) seinen Titel gegen Interim-Champ Dillian Whyte (28-2, 19 K.o.) im Wembley Stadium in London. Während der „Gypsy King“ bei der Pressekonferenz zum Kampf ankündigte, dass dies sein letzter Fight sein würde, blieb Whyte dem Event fern und machte auch sonst keine Promo für den Kampf (BOXSPORT berichtete). Vermutlich ist der „Body Snatcher“ immer noch sauer, dass die Börse 80:20 zu Furys Gunsten aufgeteilt wird.

Obwohl die 94.000 Tickets für das Duell ausverkauft sind, ist Furys Co-Promoter Frank Warren, der den Fight für eine Rekordsumme ersteigerte und das Event ausrichtet, ziemlich erbost über die Whytes Weigerung. In einem Interview mit „SecondsOut“ drohte er rechtliche Schritte an. „Er ist verpflichtet bestimmte Dinge zu tun. Alles, was er nicht macht, wird später ein Problem sein. Vertragsbruch ist Vertragsbruch“, stellte der Chef von Queensberry Promotions klar. Er verlange nur, dass Whyte seinen Vertrag erfülle.

Warren geht es dabei auch ums Prinzip. „Eine Sache, die ich in meinem Leben nie getan habe, ist einfach klein beizugeben. Das werde ich nicht für ihn tun, das ist sicher. Er muss antanzen und er muss seinen Pflichten nachkommen, er muss all die Dinge tun, die Boxer machen, wenn sie in große Kämpfe involviert sind“, erklärte der Promoter.

Text: Nils Bothmann

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