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News

Freddy Kiwitt vor wichtigem Kampf in Dänemark

Der Flensburger Weltergewichtler Freddy Kiwitt (16-2, 9 K.o.) will am 9. November den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Dann steigt er im dänischen Vejle, 120 Kilometer nördlich der deutschen Grenze, wieder in den Ring. Für Kiwitt ist es in diesem Jahr der dritte Ringauftritt. 2019 war für den 29-jährigen „Pretty Boy“ das bislang erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Im Februar gewann der mittlerweile in London wohnhafte Weltergewichtler den WBO-Europa-Titel mit einem knappen Punktsieg über Paddy Gallagher in London. Im Juli legte Kiwitt bei einem „Auswärtsspiel“ in Ghana gegen den Lokalmatador Samuel Turkson nach und gewann die Afrikameisterschaft. Nun will der gebürtige Liberianer im dritten Land den dritten Sieg 2019.

„Nach der Europameisterschaft in London und der Afrikameisterschaft in Ghana, freue ich mich sehr auf den Kampf in Dänemark“, sagt Kiwitt. Auch wenn es die Vita des „Boxglobetrotters“ auf den ersten Blick nicht verrät, verbindet ihn einiges mit dem „Land der Wikinger“. „Ich bin nahe der dänischen Grenze an der Ostsee aufgewachsen und habe beim DGF Flensborg, dem Sportverein der dänischen Minderheit, mit dem Boxen begonnen. Daher ist es schon etwas Besonderes, nun in Dänemark im Ring zu stehen.“

Den Sommer verbrachte Kiwitt in Hamburg, wo er IBO-Titelträger Sebastian Formella bei seiner Kampfvorbereitung unterstützte. In der Vergangenheit war Kiwitt auch schon beim Halbmittel-Champ Julian Williams in den USA sowie bei seinem langjährigen Trainingspartner und Freund Richard Commey (IBF-Weltmeister im Leichtgewicht) in London beim Sparring im Einsatz.

Mit einem Sieg im nächsten Kampf hofft Kiwitt nun auch selbst dem Gewinn eines WM-Titels ein wenig näher zu kommen. Inzwischen listet die World Boxing Organization (WBO) ihn auf Platz 13 ihrer Rangliste.

Derzeit bereitet sich Kiwitt in seiner Wahlheimat London, wo er mit seiner Verlobten lebt, auf den Kampf am 9. November vor. Die Meisterschaftsgürtel sind allerdings nicht der größte Stolz im Hause Kiwitt – diesen Platz besetzen Söhnchen Monrovia sowie Schwester Ashanti. Daran könnte wohl auch ein WM-Gürtel nichts ändern. Kiwitts Gegner für den Fight in Dänemark soll in Kürze bekanntgegeben werden.

Foto: 

Team Kiwitt