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Frederick Ness: „Klasse statt Masse“

Frederick Ness: „Klasse statt Masse“
Frederick Ness: „Klasse statt Masse“

Wie hat sich die Coronakrise auf das Geschäft der deutschen Box-Ställe ausgewirkt? Welche Veränderungen nehmen sie aus diesen oder anderen Gründen vor? Wo strahlen sie ihre Kämpfe aus? BOXSPORT hat sich in der Szene umgehört. Sauerland-Berater Frederick Ness stand uns Rede und Antwort zur Situation bei Team Sauerland.

Werden Sie Ihren Box-Stall in 2021 gegenüber dem letzten Jahr anders aufstellen müssen?

Wir haben mit unseren Umstrukturierungen schon weit vor Corona angefangen, in dem wir bei Sauerland Event personell vieles auf den Prüfstand gestellt haben. Dabei ging es um unsere Boxer und Boxerinnen und natürlich auch um den administrativen Bereich. Es geht um „Klasse statt Masse“, das zeigt sich auch an den Ranglistenplätzen unserer Athleten, die ganz weit oben stehen. Oder großes Potenzial haben.

Wie ist Ihre momentane Situation bezüglich TV- oder Streaming-Partnern? In welchem Ausmaß ist Ihr Geschäft während der Pandemie von Veränderungen betroffen?

Wir haben immer exklusiv die Möglichkeit, unsere Veranstaltungen bei SPORT1 auszustrahlen, aber sind auch für andere Optionen offen, hier gilt es, die Marktentwicklung abzuwarten

Seit der Coronakrise fehlen auch Zuschauereinnahmen. Wie stark ist der Verlust für Ihren Box-Stall? Und ab wann denken Sie, wieder in größerem Rahmen veranstalten zu können?

Natürlich fehlen die Zuschauereinnahmen und als Promoter wollen wir keine Veranstaltung mit Verlusten durchführen. Eine Aussage, wann wir im großen Rahmen veranstalten können, ist sehr schwierig. Es würde uns sehr helfen, wenn die Politik klare Ansagen macht. Heißt, dass es klare Angaben hinsichtlich der Anzahl der erlaubten Zuschauer gibt, und sollten die Infektionszahlen weiter runter gehen, sollten mehr Zuschauer erlaubt sein. Aber selbst, wenn die Infektionszahlen wieder steigen, sollte die vorgegebene Mindestanzahl nicht reduziert werden. Man sollte uns Promotern vertrauen, dass wir es mit den entsprechenden Hygiene-Konzepten hinbekommen, wir brauchen Planungssicherheit.

Erhält Ihr Stall wegen der Pandemie bereits staatliche Unterstützung oder hat diese beantragt?

Beantragt ja, aber wie bei vielen Unternehmen zieht es sich…

Stehen weitere Veränderungen oder Neuausrichtungen in diesem Jahr für Sie an?

Wir müssen die weitere Entwicklungen und Vorgaben in Deutschland abwarten, was Beschränkungen und Vorgaben betrifft. Daher machen wir uns Gedanken, auch mehr im Ausland zu veranstalten.

Einige Promoter n in Deutschland haben bereits in den letzten Monaten verstärkt kooperiert und gemeinsam im Ring veranstaltet. Welche Vorteile bietet das genau?

Co-Promotionen gab es auch schon vor Corona. Die wirtschaftlichen Vorteile liegen auf der Hand, und auch die sportliche Auseinandersetzungen zwischen zwei Boxställen machen medial Sinn.

Inwieweit sehen Sie in solchen Stall-Kooperationen einen Weg für die nähere Zukunft – und wie können diese Ihrer Meinung nach konkret aussehen?

Wie schon erwähnt, machen Kooperationen Sinn. Wir müssen in dieser Zeit zusammenhalten, auch wenn klar ist, dass jeder seine Interessen vertreten muss. Aber wenn alle dabei zufrieden sind, sollten wir offen dafür sein. Wie bekannt ist, planen wir z.B. mit Universum eine Co-Promotion für den Kampf Feigenbutz gegen Sturm.

Mehr zur Lage im deutschen Boxen und den Plänen der deutschen Boxställe finden Sie in Ausgabe 03/21.

Foto: 

IMAGO / Chris Emil Janßen