Die Boxwelt trauert um Patrick Day. Der US-Amerikaner ist am Mittwoch im Alter von nur 27 Jahren an den Folgen einer schweren K.o.-Niederlage gestorben.

Das teilte sein Promoter Lou DiBella...

Die nächste Agon-Boxgala steigt am 23. November in Berlin. In der Arena Berlin im Stadtteil Alt-Treptow direkt an der Spree boxen sowohl Tyron Zeuge als auch Jack Culcay und Björn Schicke.

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Neben WBC International-Champion Abass Baraou (7-0, 4 K.o.) wird mit Denis Radovan (12-0-1, 5 K.o.) ein zweiter Sauerland-Boxer beim WBSS-Finale am 26. Oktober in London in den Ring steigen.

Der Flensburger Weltergewichtler Freddy Kiwitt (16-2, 9 K.o.) will am 9. November den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Bernd Bönte, der ehemalige langjährige Manager der Klitschko-Brüder, kehrt mit der kürzlich gegründeten Beratungsagentur „Pyx Global Sports“ auf die Box-Bühne zurück.

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Fury gewinnt blutige Schlacht gegen Wallin

Es sollte für Tyson Fury nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Rematch gegen Deontay Wilder werden. Doch gegen Otto Wallin wurde der „Gypsy King“ stärker gefordert, als von vielen erwartet.

Eigentlich waren die Rollen im Schwergewichtsduell zwischen Tyson Fury (29-0-1, 20 K.o.) und Otto Wallin (20-1, 13 K.o.) bereits im Vorfeld klar verteilt gewesen. Der bis dahin unbesiegte und bei einem Großteil der rund 8.250 Zuschauer in der T-Mobile Arena in Las Vegas wohl auch unbekannte Schwede, der zum zweiten Mal in den Vereinigten Staaten auftrat, galt als logischer Außenseiter gegen den Briten, der nach seinem starken Fight gegen Deontay Wilder zuletzt Tom Schwarz klar bezwungen hatte.

Doch eine krachende Linke in Runde drei änderte alles. Sie hinterließ bei Fury nämlich einen wirklich tiefen Cut, der viele andere Boxer wohl vorzeitig gestoppt hätte. Doch sowohl Fury als auch sein Cut-Man lieferten eine starke Leistung. Klar war: Durch diese Verletzung waren die Pläne beider Fighter obsolet geworden.

Wallin nahm nun immer wieder diesen Cut ins Visier, doch trotz des deutlichen Handicaps übernahm der Engländer vor allem ab der Mitte des Kampfes das Kommando und überstand dabei so manch haarige Situation. In der Zwölften wurde es noch einmal spannend, Wallin setzte alles auf eine Karte und brachte Fury tatsächlich noch einmal in Bedrängnis. Am Ende setzte sich allerdings die Klasse des beherzt auftretenden „Lineal Champs“ klar durch. Alle drei Punktrichter sahen ihn letztendlich mit 118:110, 117:111 und 116:112 vorne. Ein verdienter Sieg, der allerdings härter erarbeitet werden musste als erwartet.

„Es war ein großartiger Kampf. Ich wurde am Auge erwischt und das änderte alles“, sagte Fury nach dem Duell. „Für den Großteil des Kampfes konnte ich aus dem Auge nicht sehen. Dann gab es noch einen Kopfstoß und ich bekam einen weiteren Cut.“ Inzwischen wurde bestätigt, dass die Verletzungen an Furys rechtem Auge mit 47 Stichen genäht werden musste. Als nächstes soll der Gypsy King im kommenden Frühjahr im Rückkampf auf WBC-Weltmeister Deontay Wilder treffen.

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