Anthony Joshua will zurück an die Schwergewichts-Weltspitze.

Nach den zwei Punktniederlagen gegen Oleksandr Usyk (20–0, 13 K.o.) im September 2021 und August 2022 gibt Anthony Joshua (24–3, 22 K.o.) am 1. April sein Comeback im Ring. Der 33-Jährige soll in...

Artur Beterbiev erhöhte den Druck auf Yarde im Laufe des Kampfes immer weiter und drängte den Herausforderer an die Ringseile.

Artur Beterbiev (19–0, 19 K.o.) hat seine drei WM-Gürtel der WBC, WBO und IBF am Samstagabend in der Wembley Arena erfolgreich verteidigt und darf sich über den 19. KO-Sieg in Folge freuen. Sein...

Artur Beterbiev und Anthony Yarde zeigten sich auf der Pressekonferenz vor dem Fight kämpferisch.

Knockout-Maschine Arthur Beterbiev (18–0, 18 K.o.) wird seine drei WM-Gürtel der WBC, IBF und WBO am Samstag gegen den Briten Anthony Yarde (23–2, 22 K.o.) verteidigen. Der erste Gongschlag in der...

Victor Faust will beweisen, dass er zur Weltspitze im Schwergewichtsboxen zählt.

EC-Boxpromotion-Schwergewichtler Victor Faust (11–0, 7 K.o.) steht vor einer großen Bewährungsprobe. Am 11. Februar boxt der 30-jährige Ukrainer in San Antonio gegen den Kubaner Lenier Pero (8–0,...

Prof. Dr. Jens Hadler, der neue Präsident des DBV

Der geschäftsführende Vorstand des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) hat auf einer Konferenz beschlossen, eine Vorstandsumbildung vorzunehmen. Der bisherige Präsident Erich Dreke hat nach einer...

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Fury gewinnt Trilogie-Finale in harter Ringschlacht

Fury gewinnt Trilogie-Finale in harter Ringschlacht
Fury gewinnt Trilogie-Finale in harter Ringschlacht

Am Samstag stieg das Trilogie-Finale zwischen WBC-Weltmeister Tyson Fury (31-0-1, 22 K.o.) und Ex-Champ Deontay Wilder (42-2-1, 41 K.o.). Der Schlacht der beiden Schwergewichts-Titanen waren zwei Fights, eine erbitterte Rivalität, Betrugsvorwürfe und anwaltliche Auseinandersetzungen vorausgegangen. Beide kamen mit unbedingtem Siegeswillen in den Ring – auch Buchmacher-Favorit Fury hatte davor gewarnt seinen Gegner zu unterschätzen und den „Bronze Bomber“ mit einer explosionsbereiten Atombombe verglichen (BOXSPORT berichtete).

Eine spannende Frage war jene gewesen, ob Wilders neuer Trainer Malik Scott dem zuvor etwas eindimensionalen Power-Puncher neue Seiten abgewinnen könnte. Tatsächlich präsentierte sich der 35-jährige K.o.-Schläger technisch versierter und kontrollierte die erste Runde größtenteils. In den nächsten zwei Runden kam Fury stärker zurück, schickte Wilder in der Dritten auf die Bretter. In Runde vier wendete sich das Blatt erneut: Wilder verpasste dem „Gypsy King“ zwei Knockdowns in einer Runde (erstmals in Furys Karriere) und es sah kurzzeitig so aus, als ob er seinen Ruf als K.o.-Wunder pflegen können. Fury kam jedoch beide Male wieder auf die Beine und überstand die Attacken Wilders. In den folgenden Runden schenkten sich beide Kontrahenten nichts, allerdings offenbarten sich konditionelle Schwächen bei Wilder. Doch oft, wenn Fury seinen Gegner beharkte, konnte der „Bronze Bomber“ noch Reserven mobilisieren und durchaus gefährliche Gegenangriffe starten. Doch es nutze dem US-Amerikaner nichts: In der Zehnten musste er noch einmal auf die Matte, in der Elften war endgültig Schluss. Eine harte Rechte des Briten schickte Wilder zu Boden, Ringrichter Russell Mora brach ab und erklärte Fury zum Sieger durch K.o.

Nachdem Wilders Ecke im zweiten Kampf das Handtuch in der Siebten (gegen den Willen des Boxers) geworfen hatte, bekam der Ex-Weltmeister seinen Wunsch und durfte bis zum Ende kämpfen. „Ich habe mein Bestes getan, aber es war nicht gut genug“, so das Fazit des „Bronze Bomber“ nach dem Kampf. Eher unsportlich erschien allerdings, dass er die Hand des Siegers nach dem Fight nicht schütteln wollte. „Er ist einfach ein schlechter Verlierer“, meinte Fury bei der anschließenden Pressekonferenz.

Er erkannte die Arbeit an, die Wilder in Vorbereitung auf das Rubber Match geleistet hatte. „Ja, er hat sich verbessert. Er hat an seiner Boxtechnik und anderen Sachen gearbeitet“, stellte der „Gypsy King“ fest. „Es war eine andere Art von Kampf. Ein ganz anderer Fight als unser zweiter und unser erster. Er wog echt schwer ein heute Abend, um die 238 Pfund, und ich glaube, das hat ihm geholfen. Er hat stark geschlagen.“

Auch Wilder-Trainer Malik Scott lobte die Gegenseite. „Ich habe immer gesagt, Fury ist nicht gut, sondern sehr gut und beinahe großartig. Nach heute Abend halte ich ihn für einen großartigen Fighter. Sehr viel Respekt“, sagte der Coach gegenüber „EsNews“. „Wilder war großartig, Fury war großartiger. Der beste Mann hat gewonnen.“ Mit Blick auf die Knockdowns in Runde vier erklärte er allerdings auch: „Beinahe hätten wir ihn geschlagen.“

Text: Nils Bothmann

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