Tom Loeffler bringt Klitschko-Comeback ins Gespräch

Boxer-Comebacks werden derzeit reihenweise angekündigt: Evander Holyfield (44-10-2, 29 K.o.), Oscar de la Hoya (39-6, 30 K.o.) und Riddick Bowe (43-1, 33 K.o.) haben schon davon gesprochen, Mike...

Dopingtest als Problem beim Tyson-Comeback?

Seit kurzem ist es offiziell: Mike Tyson (50-6, 44 K.o.) wird sein Comeback mit einem Schaukampf gegen Roy Jones jr. (66-9, 47 K.o.) geben (...

Am 22. August wird der ehemalige Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez nach knapp sechs Jahren Ringabstinenz sein Comeback geben. Diesmal im Schwergewicht. Nun steht auch sein Gegner...

Gute Nachricht für deutsche Box-Fans: Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Abass Baraou (9-0, 6 K.o.) und Jack Culcay (28-4, 13 K.o.) wird frei empfangbar auf Sport1 gezeigt.

Der russische WBA-Super-Weltmeister im Halbschwergewicht, Dmitry Bivol (17-0, 11 K.o.), soll erst Ende 2020 wieder boxen.

„Aktuell laufen Verhandlungen für seinen nächsten Kampf. Es ist...

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Fury: Ich habe mehr erreicht, als jeder aktive Schwergewichtler

WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) hat in den vergangenen Monaten immer mal wieder mit einem Karriereende nach drei oder vier weiteren Kämpfen geliebäugelt. Doch nun kündigte der „Gypsy King“ an, deutlich länger boxen zu wollen.

„Ich habe mehr erreicht, als jeder aktive Schwergewichtler der Welt“, sagte Fury in einem Interview mit „Sky Sports“. Niemand komme dem, was er erreicht habe, auch nur nahe, so der 31-Jährige weiter. Fury gewann 2015 gegen Wladimir Klitschko die WM-Titel der WBA (Super), IBF und WBO mit einem Punktsieg. Im vergangenen Februar bezwang er Deontay Wilder per T.K.o. in Runde sieben und sicherte sich damit den WBC-Gürtel.

„Ich bin glücklich, wo ich in meiner Karriere stehe. Wenn ich nie wieder boxen würde, dann wäre ich ebenfalls glücklich. Ich habe alles erreicht“, so Fury. „Ich habe jeden Gürtel im Boxen gewinnen. Von der Englischen Meisterschaft bis zum unumstrittenen Weltmeistertitel im Schwergewicht. Alles erledigt.“ Dennoch plant der Brite seine Karriere fortzusetzen. „Wenn wir diese Sache (Corona-Pandemie; d. Red.) überstehen, und ich hoffe, das werden wir, dann werde ich wieder boxen und mich allen Contendern stellen“, sagte Fury.

Klitschko habe geboxt bis er 40 war. Den gleichen Weg seien viele große Champions gegangen. „Ich boxe nicht fürs Geld, ich boxe nicht für den Ruhm und ich boxe nicht für einen Gürtel. Ich boxe, weil es mich mental glücklich macht und weil ich es gerne tue“, so Fury. Er habe nichts mehr zu beweisen, aber „ich liebe das Boxen und mache es schon mein ganzes Leben lang. Warum sollte ich aufhören, wenn ich noch jung bin?“

Als nächstes steht für Fury ein drittes Duell gegen Deontay Wilder an. Der US-amerikanische Ex-Champ zog nach seiner T.K.o.-Niederlage die Rematchklausel. Aufgrund der Coronakrise wurde der Fight, ursprünglich für Juli geplant, mittlerweile auf unbestimmte Zeit verschoben.

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