Deontay Wilder: Mordlüsterner K.o.-King

Sie sammeln Skandale, Feindschaften und Haftstrafen wie andere Leute Briefmarken, sind nicht nur im Ring gefürchtet, sondern auch außerhalb als Rüpel bekannt. BOXSPORT erstellte in...

Schwergewichtskracher Kabayel vs. Huck im Frühjahr

Der SES-Schwergewichtler Agit Kabayel wird gegen den Ex-Weltmeister im Cruisergewicht Marco Huck im Kampf um die vakante Europameisterschaft im Schwergewicht antreten. Dieser EM-Kampf soll nun...

Bakole verhindert Hrgovic vs. Yoka

Tony Yoka (11-0, 9 K.o.) stieg in Verhandlungen über einen IBF-Eliminator mit Filip Hrgovic (14-0, 12 K.o.) ein, nachdem bereits mehrere andere Boxer kniffen (...

Freuen sich über die Junioren-WM: Christian Titze, Simon Zachenhuber, Conny Mittermeier und Wolfgang Fahrer (v.l.n.r.)

Am vergangenen Samstagabend ging die erste Fächer-Veranstaltung des Jahres 2022 über die Bühne und wurde für die Box-Promotion aus Karlsruhe zu einem großen Erfolg.

Gleich drei Titel...

Traktor verliert bei Liga-Start

Unglücklicher Bundesliga-Auftakt. Der BC Traktor Schwerin ist mit einer knappen Auswärtsniederlage in die Boxbundesliga-Saison 2022 gestartet. Die Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters...

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Fury lästert über „nutzlosen“ Joshua und „Steroid-Mann“ Usyk

Fury lästert über „nutzlosen“ Joshua und „Steroid-Mann“ Usyk
Fury lästert über „nutzlosen“ Joshua und „Steroid-Mann“ Usyk

WBC-Weltmeister Tyson Fury (31-0-1, 22 K.o.) hält sich derzeit körperlich fit, da er im Frühjahr wieder boxen will – wahrscheinlich gegen Dillian Whyte (28-2, 19 K.o.), auch wenn die Verhandlungen gerade schwierig sind (BOXSPORT berichtete). Geistig scheint der „Gypsy King“ schon einen Schritt weiter zu sein, denn im Falle eines Sieges im Frühling würde er danach gegen den Gewinner des Rematches zwischen Anthony Joshua (24-2, 22 K.o.) und Oleksandr Usyk (19-0, 13 K.o.) um die Undisputed-Krone im Schwergewicht boxen. Also fing der großmäulige WBC-Champ bereits mit seinen gewohnten Psychospielchen an.

Auf Instagram postete er ein Trainingsvideo von sich auf einem Laufband und spricht in die Kamera über seine Rivalen. „Wisst ihr, was ich nicht glauben kann? Dass AJ losgezogen ist und der Ukraine all diese Schwergewichtsgürtel zurückgegeben hat, nach all meiner harten Arbeit, um sie zu bekommen“, lästere der Brite über seinen Landsmann, den er gleichzeitig als „großen nutzlosen Penner“ bezeichnete. 2015 hatte er die Titel nach Version WBA (Super), IBF und WBO gegen Wladimir Klitschko (64-5, 53 K.o.) gewonnen, sie aber während einer Zwangspause wegen seines Kampfes mit Alkohol, Drogen, Depression und Übergewicht wieder abgeben müssen. In den Folgejahren hatte Joshua diese Gürtel dann gesammelt.

Bei seinen nächsten Schmähungen ging es dann weniger um den angesprochenen AJ. „Du lässt einen kleinen Steroid-Mann aus dem Mittelgewicht hochkommen, dich entthronen und all deine Gürtel nehmen“, höhnte der „Gypsy King“. „Es braucht einen britischen Lancaster Bomber wie mich, im loszuziehen, den nutzlosen kleinen Kerl abzulösen, alle Gürtel zu holen und sie zurück nach Großbritannien zu bringen.“ Gerade die Anschuldigungen gegen Usyk sind eine heikle Sache: Der fing zwar nicht im Schwergewicht an, sondern stieg in die Königsklasse auf, nachdem er alle Gürtel im Cruiser vereinigte, testete aber nie positiv auf verbotene Substanzen. Im Gegensatz zu Fury, der 2015 positiv auf das anabole Steroid Nandrolon testete und sich eine zweijährige Sperre dafür einhandelte. Fury behauptete, die Substanz sei durch den Verzehr von unkrastriertem Wildschwein in seinen Körper gekommen.

Text: Nils Bothmann

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