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Fury vs. Wilder: Rematch auf Eis gelegt

Tyson Fury Deontay Wilder Rematch

Was viele Fans bereits befürchteten, ist nun wahr geworden. Tyson Fury (27-0-1, 19 K.o.) und Deontay Wilder (40-0-1, 39 K.o.) werden nicht für ein direktes Rematch in den Ring steigen.

Fury überraschte letzte Woche die Boxwelt mit der Ankündigung, er habe einen Vertrag mit dem US-TV-Riesen ESPN unterschrieben. Da Wilder zuletzt vor allem beim Pay-TV-Sender Showtime boxte und Dreifach-Weltmeister Anthony Joshua beim Streaming-Dienst DAZN unter Vertrag steht, machten sich schnell Gerüchte breit, dass die drei „Big Player“ des Schwergewichts nicht so schnell gemeinsam in den Ring steigen werden. Dieser Verdacht bestätigte sich nun.

Furys Team teilte dem Weltverband WBC mit, dass er zunächst einen „Zwischenkampf“ einstreuen werde. Das teilte WBC-Präsident Mauricio Sulaiman offiziell mit. „Deontay Wilder vs. Tyson Fury wird nicht als nächstes kommen. Der WBC stand mit beiden Camps in Kontakt. Während Wilder seinen Willen nach dem Rematch bestätigte, wird Fury zunächst jemand anderen boxen, in der Hoffnung, den Rückkampf zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren“, sagte Sulaiman.

Wilder zeigte sich genervt. Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte er in Richtung Fury aus: „Du willst also erst einen Warm-Up-Fight. Ich kann es dir aber nicht übelnehmen. Das würde ich wahrscheinlich auch wollen, wenn ich mein Gehirn über dem Ringboden verteilt gesehen hätte.“ Wilder spielt damit auf die zwei Niederschläge aus ihrem ersten Fight an.

Im Duell um den WBC-Titel im Dezember musste Fury in den Runden neun und zwölf zu Boden, gewann aber die meisten der restlichen Durchgänge. Der Fight wurde nach zwölf Runden unentschieden gewertet. Zum Erstaunen vieler Fans und Experten, die Fury nach Punkten vorne sahen.

Wilder will am geplanten Datum, dem 18. Mai, dennoch in den Ring steigen. Gegen wen ist allerdings noch unklar. Fury könnte im Mai oder Juni wieder boxen. Als mögliche Gegner des „Gypsy Kings“ werden aktuell Ex-Champ Joseph Parker und der Brite Dillian Whyte gehandelt.

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