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Fury vs. Wilder: Urteil sorgt für hitzige Diskussionen in der Szene

Der WM-Fight im Schwergewicht zwischen Deontay Wilder (40-0-1, 39 K.o.) und Tyson Fury (27-0-1, 19 K.o.) wird von vielen Fans und Kritikern gefeiert. Das Urteil jedoch, der Kampf wurde als Unentschieden gewertet, sorgt immer noch für hitzige Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Besonders die Scorecard des mexikanischen Punktrichters Alejandro Rochin, der Wilder mit 115:111 in Führung sah, wird unter Beschuss genommen.

Ex-Weltmeister Lennox Lewis vertritt bei Twitter eine klare Meinung: „Das Urteil erinnert mich an meinen ersten Kampf gegen Evander Holyfield. Es zeigt mal wieder, wie schwer es für einen Briten ist, in die USA zu kommen und jemandes WM-Gürtel zu gewinnen, obwohl wir genau das gesehen haben.“

Ex-Pound-for-Pound-Star Andre Ward schlägt beim Kurznachrichtendienst in die gleiche Kerbe. „Ein Unentschieden kann ich noch verstehen, obwohl ich finde, dass Fury mit zwei oder drei Runden Vorsprung gewonnen hat. Aber 115:111 für Wilder ist furchtbar, einfach furchtbar.“

Schwergewichts-Legende George Foreman hingegen sah Wilder vorne. „Er war den ganzen Fight im Vorwärtsgang. Fury zeigte eine starke Leistung, aber er hat nicht gewonnen“, schrieb „Big George“. Ähnlich sah es auch Championesse Claressa Shields: „Ich bin enttäuscht. Das war auf keinen Fall ein Unentschieden. Und viele Leute meinen sogar, Fury hätte klar gewonnen. Ihr habt keine Ahnung vom Boxen. Wilder ist der Sieger.“

In der Zwischenzeit kam zudem heraus, dass Tyson Furys Promoter Frank Warren eine Beschwerde beim World Boxing Council (WBC) über das Urteil einlegen will.

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