„Alte Meister, junge Meister“  – Traktor Schwerin und die Kunst des Boxens

Ausstellung und Publikation Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus

15. August bis 11. November 2021

„Boxen ist majestätisch.“
Richard Nowakowski, Vize-Olympiasieger 1976...

Riesenchance für Rico Müller heute Abend

Unverhofft kommt oft – so auch für den Eberswalder Boxer Rico Müller (28-3-1, 19 K.o.). Nachdem Roberto Garcia (44-5, 27 K.o.) verletzungsbedingt ausfiel, wurde der Deutsche als kurzfristig...

Olympia 2021: Aduljabbar verliert Viertelfinale

Auch für den letzten deutschen Box-Olympioniken sind die diesjährigen Sommerspiele nun leider vorbei. Schwergewichtler (-91 kg) Ammar Riad Abduljabbar traf im Viertelfinale auf den amtierenden...

Andrii Velikovskyi (r.) kämpft um den Gürtel des WBC International Champions

Am 31. Juli steigt der erste Profiboxabend des Karlsruher Promoters Fächer Sportmanagement seit dem letzten Oktober, an dem Zuschauer zugelassen sind. Nachdem das Team um die Geschäftsführer...

Nadine Apetz (l.) im Kampf mit Lovlina Borgohain (r.)

Am Dienstag bestritten auch Nadine Apetz im Weltergewicht (-69 kg) und Ammar Riad Abduljabbar im Schwergewicht (-91 kg) ihre Auftaktkämpfe bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio.

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News

Fury-Wilder III wahrscheinlich im Oktober

Fury-Wilder III wahrscheinlich im Oktober
Fury-Wilder III wahrscheinlich im Oktober

Dass das Rubber Match zwischen Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) und Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) am 24. Juli abgesagt werden würde, war sehr wahrscheinlich, als bekannt wurde, dass Fury sich mit Covid-19 angesteckt hatte (BOXSPORT berichtete). Nun ist die Verlegung des Kampfes offiziell: Im Oktober sollen die beiden Schwergewichts-Rivalen in den Ring steigen.

Frank Warren, Co-Promoter von Fury, äußerte sich gegenüber „BT Sport“ zur Verschiebung. „Sehr frustrierend. Wirklich frustrierend für Tyson. Wenn er in den Ring steigt, wird er fast 20 Monate Pause gehabt haben. Das ist eine sehr, sehr lange Zeit“, sagte der Chef von Queensberry Promotions.

Die Verschiebung hat auch Auswirkungen auf den ursprünglich für Ende des Jahres geplanten Fight zwischen dem „Gypsy King“ und Anthony Joshua (24-1, 22 K.o.). Dieser wird nun wohl erst im Frühjahr 2022 stattfinden können. Laut Joshua-Promoter Hearn war dieses Szenario allerdings eh wahrscheinlich. „Ich denke, es wäre vermutlich sowieso so gekommen. Wenn Joshua am 25. September boxt, dann ist es sehr schwer einen Kampf im Dezember zu machen“, sagte der Promoter gegenüber IFL TV. Man spreche nun über Januar oder Februar. „Wahrscheinlich hilft die Verschiebung von Fury-Wilder III. Fury hätte sonst vielleicht noch einen Kampf im November oder Dezember machen wollen. Und dann wäre es die unendliche Geschichte geworden“, meinte der Matchroom-Boss. „Ich weiß nicht, ob Fury-Wilder III im Oktober stattfindet, um ehrlich zu sein. Wer weiß? Aber wenn der Fight wirklich stattfindet und AJ erfolgreich Usyk besiegt, dann werden beide wenigstens zum gleichen Zeitpunkt gekämpft haben und wir können versuchen, den Kampf um den Titel des Undisputed Champion auf die Beine zu stellen.“

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / ZUMA Wire