Regina Halmich in die Hall of Fame aufgenommen

Frauenbox-Pionierin und Ringheldin Regina Halmich (54-1-1, 16 K.o.) wurde eine große Ehre zuteil: Die Box-Queen gehört zu jener Regie von Legenden, die 2022 in die International Boxing Hall of...

Emre Cukur: EM-Fight am 18. Dezember

Am 18. Dezember geht es für Emre Cukur (18-1, 3 K.o.) nach Großbritannien, wo er gegen Lokalmatador Jack Cullen (20-2-1, 9 K.o.) um den vakanten Titel als Europameister im Supermittelgewicht boxt...

Davis gewinnt harte Ringschlacht gegen Cruz

Panzer gegen Pitbull. Eigentlich war Isaac Cruz (22-2-1, 15 K.o.) nur als Ersatzgegner beim Fight gegen Gervonta Davis (26-0, 24 K.o.) eingesprungen und sollte ursprünglich auf der Undercard von...

Wasserman-Boxer triumphieren beim ersten Event mit Probellum

Für Wasserman Boxing war das erste gemeinsame Event mit Probellum am 3. Dezember in Ilsenburg ein voller Erfolg: Alle Boxer des früheren Team Sauerland konnten sich in ihren Fights durchsetzen. Im...

Ralf "Printe" Kompraß aus Düsseldorf (l.) gegen Alexander Müller aus Berlin

Berliner Boxer schlagen Düsseldorf mit 12 – 4, Ralf Krompaß unterliegt Alexander Müller nach harten Kampf, Eddie Müller und Martin Houben gewinnen ihre Profikämpfe.

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News

Fury/Steward: Trainingsangebot für Joshua

Fury/Steward: Trainingsangebot für Joshua
Fury/Steward: Trainingsangebot für Joshua

Anthony Joshua (24-2, 22 K.o.) hatte die Rematch-Klausel gegen Oleksandr Usyk (19-0, 13 K.o.) gezogen, um seine Niederlage am 25. September zu rächen und seine WM-Gürtel zurückzugewinnen (BOXSPORT berichtete). Ein Sieg im Rückkampf würde bedeuten, dass der Undisputed-Showdown zwischen „AJ“ und seinem britischen Landsmann Tyson Fury (31-0-1, 22 K.o.) im nächsten Jahr wieder möglich wäre.

Die Box-Welt hatte mit Verwunderung darauf reagiert, dass der Joshua seine Physis im einsetzte Fight wenig einsetzte und sich stattdessen auf einen taktischen Kampf mit einem Edeltechniker wie Usyk einsetzte. Gerüchte machen die Runde, dass Joshua die Niederlage und die falsche Strategie seinem langjährigen Trainer Robert McCracken anlaste. Immerhin war der Brite kurz nach dem Kampf durch die USA getourt und hatte Trainergrößen wie Eddy Reynoso, Robert Garcia, Ronnie Shields und Virgil Hunter aufgesucht. Jüngst bekundete Freddie Roach Interesse, mit Joshua zu arbeiten. Laut Promoter Eddie Hearn will sein Schützling McCracken nicht ersetzen, sondern einen zusätzlichen Trainer einspannen. „Ich denke, er wird noch einmal in die USA gehen, mit einigen Leuten trainieren, die er das letzte Mal sah, und dann eine Entscheidung treffen“, so der Matchroom-Boss gegenüber der „Sun“.

Es gibt aber noch ein weiteres Trainingsangebot aus einer unerwarteten Ecke für den Ex-Champ. Es mag erst wie Spott geklungen haben, als Tyson Fury anbot, dass er den entthronten Anthony Joshua für das Usyk-Rematch trainieren wolle. „Ich denke, wenn ich Joshua für den Fight mit Usyk coache, dann wird er definitiv gewinnen. Ich habe ihm meine Dienste für den Rückkampf angeboten. Ich bringe ihm bei wie ein großer Mann zu kämpfen“, so der „Gypsy King“. Auch die Antwort von „AJ“ in einem Interview mit IFL TV fiel eher ironisch aus: „Mein Freund, du darfst mich gerne coachen, wenn du kein Geld dafür nimmst. Sparring ist außerdem der schnellste Weg, um mit ihm in den Ring zu steigen.“ Laut Fury-Trainer SugarHill Steward besteht das Angebot tatsächlich. „Wir meinen es hundertprozentig erst. Wir wollen, dass Usyk schlägt, denn wir wollen Fury gegen Joshua sehen, so wie alle Box-Fans auf der Welt. Es ist keine Finte und kein Scherz“, so der Chef des Kronk-Gyms.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / UPI Photo