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Gervonta Davis muss vor Gericht

Gervonta Davis muss vor Gericht
Gervonta Davis muss vor Gericht

Zuletzt bestrafte Gervonta Davis (27-0, 25 K.o.) seinen Rivalen Rolando Romero (14-1, 12 K.o.) für dessen große Klappe, als er „Rolly“ in der sechsten Runde stoppte (BOXSPORT berichtete). Ein nächster Gegner im Ring steht für den Jungstar noch nicht fest, dafür hat „Tank“ außerhalb des Seilgevierts zu kämpfen.

Schon vor geraumer Zeit war bekannt geworden, dass sich der 27-Jährige wegen eines Verkehrsunfalls verantworten muss, bei dem er ohne Führerschein über eine rote Ampel fuhr und einen Crash verursachte (BOXSPORT berichtete). Eigentlich wollte sich der US-Amerikaner mit einer Sachverständigung im Strafverfahren vor einer Gerichtsverhandlung und einer möglichen Gefängnisstrafe bewahren.  Davis‘ Anwalt hatte eine einjährige Bewährung und 60 Tage Hausarrest für den Boxer vorgeschlagen. Doch Richterin Melissa Phinn lehnte dies bei einer Anhörung ab.

Also muss sich Davis am 12. Dezember vor Gericht für die Tat verantworten. Im schlimmsten Falle drohen den Boxer aus Baltimore bis zu 50 Monate Gefängnisstrafe. Die Richterin folgte dem Opfer, das zum Zeitpunkt des Unfalls schwanger war. „Ich hatte Herrn Gervonta Davis angefleht, ich habe ihm in die Augen geschaut. Ich sagte: ‚Ich muss nach Hause zu meiner Tochter, ich bin schwanger.‘ Er ist nicht ein einziges Mal zu mir gekommen, um mir zu helfen“, sagte die Frau aus. Sie fordert eine Gefängnisstrafe für den Boxer.

Für Davis ist dies nicht der einzige anstehende Gerichtstermin: Im Oktober steht eine weitere Verhandlung gegen „Tank“ an, da ihm häusliche Gewalt vorgeworfen wird. Im Februar 2020 soll er seine Ex-Freundin geschlagen haben.

Text: Nils Bothmann

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