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Hammer unterliegt Shields deutlich

Christina Hammer (24-1, 11 K.o.) musste am vergangenen Wochenende ihre erste Profiniederlage einstecken. Die Dortmunderin verlor ihren WM-Titel im Mittelgewicht der Frauen nach Version der WBO an die neue unumstrittene Weltmeisterin Claressa Shields (9-0, 2 K.o.) aus den USA.

Im Duell, dass als größter Kampf der Frauenboxgeschichte angepriesen wurde, fand Hammer nie wirklich in den Kampf. Zu selten brachte die Deutsche ihren Jab, eigentlich ihre beste Waffe, ins Ziel und konnte so auch nicht oft genug die Distanz halten. Shields erwies sich als zu schnell und konnte die 28-jährige Hammer immer wieder mit Schlagkombinationen eindecken.

Im achten Durchgang geriet Hammer in arge Bedrängnis und musste häufig clinchen, um sich über die Runden zu retten. Nach zehn Runden werteten die Punktrichter den Fight drei Mal mit 98:92 verdient für Claressa Shields. Die US-Amerikanerin ist damit nach Cecilia Braekhus (Weltergewicht) aus Norwegen erst die zweite Frau in der Boxgeschichte, die die Gürtel aller vier großen Weltverbände (WBC, WBA, IBF und WBO) gleichzeitig hält und somit unumstrittene Weltmeisterin ist.

„Ich bin die beste Boxerin aller Zeiten“, sagte Shields selbstbewusst nach dem Kampf. „Danke an Christina Hammer und ihr Team. „Man sagte mir vorher, dass sie einen harten Jab habe und das war keine Lüge. Wahrscheinlich ist sie Linkshänderin – und sie kann kämpfen.“ Noch im Ring forderte die Championesse die zuvor angesprochene Cecilia Braekhus zum nächsten Superfight der Frauen heraus.

„Ich habe nicht gut geboxt und war nicht schnell genug“, räumte Hammer nach dem Duell ein. „Das ist Boxen. Alles kann passieren. Ich wollte diesen Kampf unbedingt. Aber sie hat gewonnen. Claressa ist eine taffe und starke Frau. Sie ist schnell und immer im Vorwärtsgang. Ich konnte meinen Jab nicht so häufig ins Ziel bringen, wie erwartet. Aber ich komme wieder und werde stärker sein.“

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