Hughie Fury beim Pressetermin

Heute Abend trifft ECB-Schwergewichtler Christian Hammer (26-7, 16 K.o.) auf den Cousin seines ehemaligen Gegners und des aktuellen WBC-Weltmeisters Tyson Fury. In Newcastle steigt der erst...

18 Boxer aus Mecklenburg-Vorpommern bei U17-Meisterschaft

Seit Donnerstag boxen die besten deutschen Faustkämpfer der Altersklasse U17 im Alpincenter Wittenburg (Kreis Ludwigslust/Parchim). Die Deutschen Meisterschaften wurden am Mittwoch von ihrer...

Robin Krasniqi reicht Klage gegen Kampfurteil ein

Am 9. Oktober war es zum Rematch zwischen Robin Krasniqi (51-7, 19 K.o.) und Dominic Bösel (32-2, 12 K.o.) gekommen – am Ende gaben die Punktrichter Bösel den knappen Vorzug bei einer Split...

 Buchlaunch „Cassius X – Die Legende Muhammad Ali“ im Boxwerk

Das 2009 in München gegründete „Boxwerk“ ist nicht nur eine Schmiede erfolgreicher Boxer, sondern auch...

Gervonta Davis vs. Rolando Romero: Hass-Duell am 5. Dezember

Gervonta Davis (25-0, 24 K.o.) sammelte in seinen letzten Fights Gürtel in drei Limits – zuletzt stoppte er im Halbwelter Mario Barrios (26-1, 17 K.o.) in der Elften (...

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Heißt es demnächst Präsident Pacquiao?

Heißt es demnächst Präsident Pacquiao?
Heißt es demnächst Präsident Pacquiao?

Ausnahmeboxer Manny Pacquiao (62-8-2, 39 K.o.) ist in seinem Heimatland, den Philippinen, seit 2016 Senator, hatte Aspirationen auf das Präsidentenamt bisher aber immer bestritten. Nun hat „Pac-Man“ seine Meinung geändert und will 2022 antreten, wenn die Amtszeit des bisherigen Machtinhabers Rodrigo Duterte ausläuft. Zudem hatte Pacquiao seinen letzten Fight gegen Yordenis Ugas (27-4, 12 K.o.) trotz Favoritenrolle verloren (BOXSPORT berichtete) und ist mit 42 in einem Alter, in dem sich viele Profiboxer bereits zur Ruhe gesetzt haben.

Im Interview mit dem YouTube-Kanal „Toni Talks“ äußerte sich Pacquiao auch dementsprechend. „Meine Box-Karriere ist bereits vorbei. Es ist vorbei, denn ich bin schon so lange beim Boxen und meine Familie sagt, dass es genug ist. Ich habe nur weitergemacht, weil mir dieser Sport so dermaßen wichtig ist.“ Sean Gibbons, der Präsident von Manny Pacquiao Promotions, fing seinen Superstar tags darauf allerdings etwas ein. „Es steht nicht zu 100% fest, dass er mit dem Boxen aufhört“, sagte er gegenüber „BoxingScene.com“. „Er wird seine Entscheidung im Oktober treffen. Momentan, sagt er nur: Vielleicht, vielleicht auch nicht. Nichts Offizielles.“

Der Box-Star hat einen „22-Runden-Plan“ im Kopf, mit dem er Armut und Korruption in seinem Heimatland bekämpfen will. Der Fighter zog den Zorn von Präsident Duterte auf sich, der Pacquiao 2020 noch zum Vorsitzenden der Regierungspartei PDP-Laban ernannt hatte, ihn diesen Juli jedoch dieses Postens wieder enthob. Es tobt ein innerparteilicher Streit, in dem beide zu verschiedenen Flügeln gehören, die jeweils eigene Kandidaten aufstellen. Im „Toni Talks“-Interview ging Pacquiao auch auf dieses Thema ein: „Warum ist der Präsident sauer auf mich, wenn ich Korruption aufdecke? Er sollte sagen: Manny, lass uns einander helfen, lassen wir sie alle auffliegen und sperren wir sie ein. Wir wollen keine Korruption in diesem Land.“

Text: Nils Bothmann

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