EM-Fight für Jama Saidi im September

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Arslan sichert sich WBA-Chance durch K.o.-Sieg

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Olympia 2021: Hamsat Shadalov verliert knapp

Für Federgewichtler (-57 kg) Hamsat Shadalov sind die Sommerspiele in Tokio leider bereits vorbei. Der Berliner, der als erster deutscher Boxer bei dieser Olympiade einen Kampf bestritt, unterlag...

WBO ordnet Crawford vs. Porter an

Nach dem Fight zwischen Manny Pacquiao (62-7-2, 39 K.o.) und Errol Spence jr. (27-0, 21 K.o.) am 21. August (...

Ivanov und Zachenhuber bei Fächersport-Gala am 31. Juli

Hochkarätige Fightcard bei Fächer Sportmanagement – die Karlsruher Box-Promotion bringt die zweite Veranstaltung des Jahres im Home of Champions an den Start und kann dieses Mal die Boxfans auch...

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Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.

Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.
Holpriges Comeback für Andy Ruiz jr.

Für viele war Andy Ruiz jr. (34-2, 22 K.o.) schon als Eintagsfliege abgeschrieben, die mit dem Upset-Sieg gegen Anthony Joshua ihre 15 Minuten Ruhm hatte und nach dem klar verlorenen Rematch in Vergessenheit geraten würde. Damit genau das nicht passiert, ging der „Destroyer“ bei Canelo-Coach Eddy Reynoso in die Lehre, unterwarf sich dessen strengen Regeln und speckte kräftig ab (BOXSPORT berichtete).

Mit seinem Comeback-Fight gegen den 40-jährigen Chris Arreola (38-7-1, 33 K.o.) bestand Ruiz jr. nun seine erste Bewährungsprobe – allerdings nicht fehlerfrei. Arreola schickte seinen neun Jahre jüngeren Kontrahenten in der zweiten Runde kurzzeitig zu Boden und versetzte ihm in der dritten Runde einen harten Wirkungstreffer. Der „Destroyer“ kam jedoch in den Kampf zurück, spielte seinen schnellen Hände gegen seinen amerikanischen Landsmann aus und erwischte ihn in der neunten Runde schwer an der Schulter. Auf Reynosos Rat hin attackiert Ruiz jr. auch in den Folgerunden die Schwachstelle seines Gegners und wurde am Ende einstimmiger Sieger auf den Punktzetteln.

„Der Ringrost hat sich gezeigt. Ich habe ihn irgendwie unterschätzt“, gab der 31-Jährige bei der Post-Fight-Pressekonferenz zu. „Ich denke, dass ich wesentlich mehr hätte tun können, mehr von dem, was wir im Gym geübt haben. Ich habe nicht wirklich in meiner Distanz geboxt, ich hätte meine Hände höher nehmen sollen.“ Er sei nur zu 60% da gewesen. Doch Reynoso will dem Kurzzeit-Champ helfen wieder sein volles Potential zu erreichen.

Text: Nils Bothmann

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