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Jack Culcay: „High Noon“ in New Jersey

Die Austragung des Ausscheidungskampfes um die IBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht wird am Dienstagmittag in New Jersey (USA) versteigert. Jack Culcay (25-3, 13 K.o.) vom Berliner Agon-Team ist die Nummer zwei der International Boxing Federation (IBF) und hat sich das Recht auf diesen finalen Ausscheidungskampf im September in Potsdam durch seinen Sieg gegen Rafael Bejaran erkämpft. Der Gegner von „Golden Jack“ ist der in den USA lebende Ukrainer Sergej Derevyanchenko (12-1, 10 K.o.), die Nummer vier der IBF. Der Sieger des Kampfes wird offizieller Pflichtherausforderer von IBF-Weltmeister Daniel Jacobs (USA).

Eine Versteigerung, die so genannte „Purse Bid“, wird vom Weltverband angeordnet, wenn sich die beiden Promoter eines offiziell angesetzten Kampfes nicht über die Modalitäten wie Kampfbörse, Austragungsort oder Zeitpunkt einigen können. Beide Parteien, in diesem Fall Agon Sports & Events und der amerikanische Promoter Lou DiBella, müssen dann zu einem festgesetzten Termin beim Weltverband ein verdecktes Angebot abgeben - der Promoter mit dem höheren Angebot bekommt das Austragungsrecht des Kampfes, kann Ort und Zeitpunkt bestimmen. Die gebotene Summe wird nach einem vorher festgelegten Schlüssel an die beiden Boxer verteilt.

„Wir stehen ganz dicht vor dem ersten Weltmeisterschaftskampf in der kurzen Geschichte unseres jungen Teams“, sagt Ingo Volckmann, Geschäftsführer des Berliner Agon-Stalls. „Wir wollen die Versteigerung unbedingt gewinnen und Golden Jack ein Heimspiel geben.“

Sollte DiBella Promotions die Purse Bid gewinnen, würde der Kampf in den USA stattfinden. Um nichts dem Zufall zu überlassen, hat Agon-Chef Volckmann mit Manager Christian Klingberg und Matchmaker Hagen Doering zwei erfahrene Leute über den Atlantik geschickt. Am Dienstag, 15. Januar, um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ) müssen die Gebote im Büro der IBF in der Mountain Avenue in Springfield, New Jersey, abgegeben werden.

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Imago/Nordphoto