EM-Fight für Jama Saidi im September

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Arslan sichert sich WBA-Chance durch K.o.-Sieg

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Olympia 2021: Hamsat Shadalov verliert knapp

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WBO ordnet Crawford vs. Porter an

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Ivanov und Zachenhuber bei Fächersport-Gala am 31. Juli

Hochkarätige Fightcard bei Fächer Sportmanagement – die Karlsruher Box-Promotion bringt die zweite Veranstaltung des Jahres im Home of Champions an den Start und kann dieses Mal die Boxfans auch...

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Joshua vs. Fury: Vertrag für Mega-Fight steht

Joshua vs. Fury: Vertrag für Mega-Fight steht
Joshua vs. Fury: Vertrag für Mega-Fight steht

Nach Monaten des Verhandelns und immer neuen Verlautbarungen, dass die Vertragshandlungen sich in absehbarer Zeit einem Ende nähern, ist es nun so weit: Der Deal für den Mega-Fight zwischen Dreifach-Champ Anthony Joshua (24-1, 22 K.o.) und WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) ist unter Dach und Fach. Joshua-Promoter Eddie Hearn bestätigte dies gegenüber ESPN. Die finalen Unterschriften seien am Samstag geleistet worden.

Das Einzige, was noch fehlt, sind ein Datum und ein Austragungsort. „Wir würden einen Deal über einen Veranstaltungsort gern nächsten Monat finalisieren“, erklärte Hearn. Dies sei jedoch die leichtere Aufgabe. „Der schwere Teil besteht immer darin, alle Leute zur Unterschrift zu bewegen. Das war ein Kraftakt von allen Seiten, um dies fertig zu bekommen. Es gab rivalisierende Promoter, rivalisierende TV-Partner und rivalisierende Kämpfer.“ Während Joshua bei Hearn unter Vertrag steht, wird Fury von Queensberry Promotions und Top Rank co-promotet.

Der Vertrag läuft über zwei Kämpfe: Im ersten wird die Börse 50:50 aufgeteilt, im Rematch 60:40 zugunsten des Siegers aus dem ersten Fight. Noch vor wenigen Tagen hatte Fury sich frustriert gezeigt und behauptet, dass er mit dem Training für Joshua aufgehört habe und bis zu 12 Pints (englisches Maß für Bier, d. Red.) trinke. Auch dazu machte sich Hearn Gedanken. „Man weiß bei Tyson nie so genau“, so der Promoter. „Er könnte Spiele mit der Psyche des Gegners spielen. Er könnte einen schlechten Tag gehabt haben. Er könnte etwas angepisst sein. Oder er könnte sich einen Scherz erlauben.“

Text: Nils Bothmann

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