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Jürgen Brähmer: Comeback bei „Night of the Champions“

Ex-Weltmeister Jürgen Brähmer (49-3, 35 K.o.) will nochmal angreifen. Vor knapp 14 Monaten stand der ehemalige WBA-Champ im Halbschwergewicht zuletzt im Ring. Damals besiegte er im Supermittel-Turnier der World Boxing Super Series den US-Amerikaner Rob Brant klar nach Punkten. Das folgende Halbfinale Anfang diesen Jahres gegen den späteren Ali-Trophy-Gewinner Callum Smith musste Brähmer nach einer Erkrankung absagen und schied so aus dem Turnier aus. Jetzt will es der gebürtige Stralsunder nochmal wissen und steigt am 15. Dezember in der Sporthalle Hamburg beim Dinner-Boxen „Night of the Champions“, organisiert von Erol Ceylans EC Boxpromotion und dem Promi-Koch Michael Wollenberg, wieder in den Ring.

„Ein großer Kampf ist das Ziel“, erklärt Brähmer. „Ich bin fit wie ein Turnschuh und immer noch heiß auf Titel.“ Sein Plan ist ein EM-Kampf gegen Robin Krasniqi aus dem SES-Stall. Brähmer ist Pflichtherausforderer der European Boxing Union (EBU), noch ist der Kampf aber nicht in trockenen Tüchern. Beide Parteien haben noch bis Ende des Jahres Zeit sich zu einigen, sodass Brähmer beim Dinner-Boxen noch auf kleiner Flamme kochen muss.

Mit dem Argentinier Pablo Nievas (33-16-1, 19 K.o.) sollte der schlagstarke Rechtsausleger aus Schwerin keine großen Probleme haben. „Michael Timm, mit dem ich mich in meinem Schweriner Gym auf den Kampf vorbereite, ist davon überzeugt, dass ich in Topform auch noch einmal um die Weltmeisterschaft boxen kann“, erklärt Brähmer. „Das Alter spielt für mich dabei keine Rolle. Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören, das Training individueller zu gestalten und optimal auszusteuern.“

Auf Hamburg freut er sich ganz besonders. „Ich bin noch oft in Hamburg und freue mich, genau hier wieder in den Ring zu steigen.“ Neben dem Halbschwergewichtskampf um den IBO-Titel zwischen Karo Murat und Sven Fornling sowie dem Schwergewichtsduell zwischen Michael Wallisch und Christian Hammer, steht für Brähmer vor allem Lokalmatador Sebastian Formella im Fokus. „Basti ist ein Sympathieträger und hat sich in seinen letzten Kämpfen weiterentwickelt. Ich bin gespannt wie er sich in der neuen Gewichtsklasse machen wird.“ Formella trifft im Weltergewicht auf Betuel Ushona aus Namibia.

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