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Am 22. September treffen Anthony Joshua und Alexander Povetkin aufeinander. AJ muss aufpassen, denn sein Kontrahent ist seit seiner Niederlage 2013 gegen Wladimir Klitschko ungeschlagen und top in...

Nach dem positiven Dopingtest und dem abgesagten WM-Fight gegen Fres Oquendo steht Manuel Charr gehörig unter Druck. Der WBA-Champ im Schwergewicht beteuert allerdings seine Unschuld. BOXSPORT hat...

WBA-Weltmeister Manuel Charr hat ein neues Statement zu seinem Dopingbefund via Social Media abgegeben. „Heute Nacht kam die Nachricht, dass ich positiv getestet wurde. Mein Manager Christian...

Nach dem Doping-Schock und der Absage seines WM-Kampfes am 29. September in Köln beteuert Manuel Charr seine Unschuld. „Ich kann mir das nicht erklären und frage mich, wie kann das sein? Ich habe...

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News

Jürgen Brähmer: Auf eigene Faust

Kein Boxer kämpft aktuell an so vielen Fronten wie Jürgen Brähmer. Als sein persönlicher Boss muss er die eigene Faustkämpfer-Karriere wieder auf Kurs bringen, nachdem er aus der World Boxing Super Series (WBSS) wegen Krankheitsgründen ausschied. Er ist der Coach von Tyron Zeuge, dem aktuell einzigen deutschen Weltmeister. Brähmer steckt nach eigenen Aussagen im rechtlichen Clinch mit der WBSS und wegen seinem Schützling Zeuge auch mit Team Sauerland.

Doch als wenn das nicht schon genug Punkte auf Brähmers „To-do-Liste“ wären, baut er in Schwerin auch noch sein eigenes Gym. Ein Projekt, dass dem Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht ganz besonders am Herzen liegt.

Es war ein Schock für viele deutsche Boxfans, als Jürgen Brähmer Ende April dieses Jahres seine Trennung von Promoter Sauerland Event bekannt gab (BOXSPORT berichtete). Der Ex-Champion beklagte damals vor allem, dass er alles selber machen müsse und die Unterstützung des Boxstalls fehle.

Ist damit gleichzeitig Brähmers Karriereende eingeläutet? Oder sehen wir ihn bald wieder aktiv im Ring? „Auf jeden Fall“, bestätigt der Schweriner gegenüber BOXSPORT. „Ich befinde mich in der Vorbereitung. Es gibt noch keinen konkreten Termin. Einen möglichen Gegner gibt es, aber wir verhandeln momentan noch.“

„Unter Wert verkauft“

Ob Brähmer im Supermittel- oder im Halbschwergewicht antritt, ist noch unklar. Die European Boxing Union (EBU) ordnete kürzlich einen Fight zwischen Brähmer und dem Spanier Ronny Landaeta um den EBU EU-Titel (Meistertitel für Boxer aus der Europäischen Union) im Halbschwer an. Ob Brähmer den Fight wahrnimmt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Gegenüber BOXSPORT spricht der Ex-Weltmeister jedoch von möglichen Fights gegen deutlich größere Namen. „James DeGale in England oder Gilberto Ramirez in den USA“ nennt Brähmer als Optionen und bestätigt: „Die Gespräche finden statt. Manchmal geht es schnell, aber manchmal dauert so etwas auch seine Zeit. Ich könnte aber beide Gewichtsklassen bringen.“ Das bewies er bereits, da er seine ersten Erfolge im Supermittel errang, später im Halbschwer Weltmeister wurde und kürzlich in der WBSS wieder im Supermittel boxte.

Ohne Sauerland als Promoter müsste sich Brähmer – er boxte seit 2012 für den Stall, nachdem er von Universum gewechselt hatte – allerdings Kooperations-Partner suchen, um eigene Kämpfe zu verwirklichen. Oder könnte er sich das auch in Eigenregie vorstellen?

„Das war eigentlich nie meine Ambition. Ich habe immer gedacht, dass man mit Sauerland vernünftig zusammenarbeiten kann, obwohl mir in der Vergangenheit zunehmend Defizite aufgefallen sind“, erklärt er. „Mir liegt viel am Boxsport. Aber er wird zurzeit unter Wert verkauft, und das gefällt mir nicht.“ …

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Foto: 

Imago/Eibner