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Kampfansagen von Baraou und Molina

Vor dem morgigen Duell um den International Titel des WBC zwischen Sauerland-Youngster Abass Baraou (4-0,2 K.o.) und Ex-Weltmeister Carlos Molina (29-10-2, 8 K.o.) in der Koblenzer CGM Arena kam es bei der Pressekonferenz zu erstem Aufeinandertreffen der beiden Halbmittelgewichtler.

„Ich respektiere meinen Gegner, er ist immerhin früherer Weltmeister und sehr erfahren, aber das ändert nichts daran, dass ich den Kampf gewinnen werde“, sagte Baraou selbstsicher. „Wir haben gut trainiert und harte Sparrings hinter uns, die Trainingsgruppe war absolut fokussiert.“ Den Hype um seine Person und der Titelkampf zu einem so frühen Zeitpunkt in seiner Karriere belaste ihn nicht: „Im Gegenteil! Großartig, dass mein Promoter Sauerland den Titelkampf jetzt schon möglich gemacht hat – das motiviert mich eher.“

Sein Trainer Ulli Wegner stimmte zu: „Abass kann ohne Druck in den Kampf gehen. Er hat unglaubliche technische und taktische Fähigkeiten, die dafür sorgen, dass er den Ring auch gegen ein solch starken Gegner als Gewinner verlassen wird.“ Auch die für Baraou neue Distanz von zwölf Runden macht Wegner keine Sorgen. „Abass ist schon in seinem zweitem Profikampf über zehn Runden gegangen, er ist fit für zwölf“, sagte der Coach.

Promoter Nisse Sauerland äußerte ich ebenfalls zuversichtlich: „Natürlich ist ein solch schwerer Fight bereits im fünften Profikampf mutig, aber wie ich schon vorher gesagt habe, ist Abass in seiner Entwicklung sehr weit. Wenn er den Kampf gewinnt, sollte er unter den ersten 15 der WBC-Rangliste sein, dann sind weitere Titelkämpfe möglich.“

Baraous Gegner Carlos Molina zeigte sich ebenfalls optimistisch. „Es ist großartig, hier in Deutschland zu boxen und ich weiß, dass Abass ein junger, guter und zielstrebiger Boxer ist, aber ich habe eine sehr gute Vorbereitung hinter mir, sodass ihm das alles nichts nutzen wird“, sagte der 35-jährige Mexikaner. „Meine Kondition ist top und am Samstag werdet ihr den wahren ‚King‘ Carlos Molina sehen – ich muss und werde diesen Kampf gewinnen.“

Sein Trainer Victor Mateo ergänzte: „Wir hatten ausreichend Zeit, uns auf Abass vorzubereiten und neben seiner Physis hat sich Carlos auch im Hinblick auf die Geschwindigkeit und die Technik extrem verbessert. Wir sind bereit für einen großartigen Kampf.“

Im Rahmen der Pressekonferenz äußerte sich auch Sauerland-Boxer Leon Bunn, der in einem Kampf im Halbschwergewicht über zehn Runden auf Viktor Polyakov trifft: „Wie Abass respektiere auch ich jeden Gegner, ebenso Polyakov. Aber auch meine Ziele sind klar formuliert: ein klarer Sieg und dann soll es bald um einen Titel gehen.“ Nisse Sauerland bestätigte: „Wenn Leon überzeugend gewinnt, dann gibt es einige interessante Optionen für ihn.“

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Imago/Jan Huebner