Fai Phannarai wagt den Generation-Fight

Gleich 2 WM-Titelkämpfe in einem Event bietet Hamburgs Promotion „Boxen im Norden“ am „Tag der Deutschen Einheit“ (3. Oktober ab 16 Uhr) in der Kult-Disco „Große Freiheit“ vor St. Paulis großem...

Tyson Fury lässt seine Muskeln spielen

Nach tagelangem Tauziehen ist nun klar, dass es nicht zum „Battle of Britain“ kommen wird. Tyson Fury (32–0–1, 23 K.o.) erklärte die Vertragsverhandlungen für einen Kampf mit Anthony Joshua (24–3...

Wegerich übergibt Halmich das Original-Hall of Fame-Bild ihres Aufnahmejahrganges

Am 22. September 2022 fand die exklusive Vernissage „Boxen in der Kunst“ in den Räumlichkeiten des Airport Club Frankfurt statt. Regina Halmich (45–1, 16 K.o.), eine der erfolgreichsten Boxerinnen...

Tyson Fury will Anthony Joshua im Ring gegenüber stehen

Die britischen Schwergewichtsboxer Tyson Fury (32–0–1, 23 K.o.) und Anthony Joshua (24–3, 22 K.o.) sollen sich am 3. Dezember im Boxring gegenüber stehen. Joshua, der zuletzt gegen Oleksandr Usyk...

Mayweather will Rematch gegen McGregor

Box-Ikone Floyd Mayweather (50-0, 27 K.o.) bessert die Haushaltskasse in der Box-Rente mit Schaukämpfen auf. Nach seinem Match gegen Logan Paul wollte er erst damit aufhören (...

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News

Kell Brook setzt sich zur Ruhe

Kell Brook setzt sich zur Ruhe
Kell Brook setzt sich zur Ruhe

Mit dem deutlichen Sieg über seinen langjährigen Rivalen Amir Khan (34-6, 21 K.o.) feierte Kell Brook (40-3, 28 K.o.) im Februar ein spätes Hurra in seiner Karriere (BOXSPORT berichtete). Für viele ein idealer Schlusspunkt für seine Karriere – Brook ist 36, musste aber mehrere schwere Verletzungen, darunter zwei Brüche der Augenhöhle, in seinen Kämpfen hinnehmen. Zwischenzeitlich suchte der Brite nach High-Profile-Fights gegen Landsleute, zum einen Conor Benn (21-0, 14 K.o.), zum anderen Chris Eubank jr. (32-0, 23 K.o.), gegen den er im Mittelgewicht hätte boxen müssen. Keiner der Kämpfe kam zustande, Benn erklärte öffentlich, dass Brook überteuerte Vorstellungen bezüglich seiner Börse gestellt haben soll.

Ob es das Ausbleiben eines großen Zahltags war, was Brooks Entscheidung bekräftigte, sagte er nicht, als er kürzlich seinen Ruhestand in einem Interview mit dem „Sunday Telegraph“ verkündete. „Ich hatte ein langes Gespräch mit meiner Familie und meinen Eltern und für mich ist es vorbei. Ich werde nie wieder boxen“, sagte der Ex-Champ. „Es ist für mich etwas emotional, das tatsächlich laut auszusprechen. Meine Mutter ist erleichtert, ich glaube, jeder aus meinem Umfeld ist damit zufrieden. Die Wahrheit ist, dass Boxen ein sehr, sehr tougher, gefährlicher Sport ist, bei dem du im Ring getötet werden kannst und ich höre jetzt auf mit all meinen Sinnen beisammen.“

„Höhen und Tiefen, eine Achterbahnfahrt, es war eine lange Reise und alles, was ich kannte“, fuhr der 36-Jährige fort. „Ich war Weltmeister und der Abend gegen Shawn Porter in Kalifornien wird mich ewig begleiten. Ebenso wie mein letzter Kampf gegen Amir. Es wird nicht besser werden als jener Gang zum Ring.“ Der Weltergewichtler stellte die Bedeutung des letzten Duells für seinen Seelenfrieden heraus: „Ich brauchte den Khan-Fight, ich musste die Fehde mit ihm klären. Jetzt gibt es keine dunklen Gefühle mehr in mir, denn ich denke, wenn du mit jemandem im Ring warst, dann geht es vorbei, fällt von dir ab. Ich und Amir haben einige hasserfüllte Sachen vor dem Kampf gesagt, aber das passiert im Boxen. Aber nach dem Fight respektiere ich ihn. Er hat im Ring ein echtes Kämpferherz gezeigt.“

Text: Nils Bothmann

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