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News

Killer im Ring

Als „Hitman“ – zu deutsch: Auftragskiller – erledigte Thomas Hearns nahezu jeden Job im Seilgeviert. Dabei machte die Ring-Legende, die kürzlich 60 Jahre alt wurde, weder vor großen Namen, noch vor höheren Limits halt.

Thomas Hearns hatte im Laufe seiner Karriere viele große Kämpfer vor den Fäusten. Die Reputation des „Hitman“ ist jedoch untrennbar mit einem Namen verbunden, an den sich kaum noch jemand erinnert: José „Pipino“ Cuevas. Der schlagstarke Mexikaner hat bereits 33 Profikämpfe bestritten, als er am 2. August 1980 in Detroit seinen WBA-Weltergewichtsgürtel gegen Hearns verteidigen muss.

Cuevas ist bis zu jenem Tag kein einziges Mal am Boden gewesen. Doch dann, in Runde zwei, spielt Hearns seine Reichweitenvorteile aus: Mit der linken Führhand legt er sich den acht Zentimeter kleineren Cuevas zurecht und schlägt ihm eine krachende Rechte an die Schläfe, ebenso ansatz- wie erbarmungslos. Cuevas taumelt und lässt die Deckung fallen. Dann schickt Hearns, der Lokalmatador, die zweite Rechte hinterher. Die Joe Louis Arena in Detroit bebt. Der Kampf ist vorüber und der 22-jährige Hearns erstmals Weltmeister. Es ist die Geburtsstunde des „Hitman“, wie er bis heute ehrfürchtig genannt wird.

Die Zahlen sprechen für sich: Thomas Hearns (61-5-1, 48 K.o.) wird der erste Berufsboxer der Geschichte, der WM-Titel in vier verschiedenen Limits erkämpft hat. Das ist im Oktober 1987, nach -einem K.o.-Sieg gegen den Argentinier Juan Domingo Roldan im Kampf um die WBC-Mittelgewichts-WM. Später wird Hearns sogar der Erste, der in fünf verschiedenen Gewichtsklassen triumphierte. So geschehen im November 1988, nach einem klaren Sieg über seinen Landsmann James Kinchen im Fight um den WBO-Gürtel im Supermittelgewicht. Zu diesem Zeitpunkt ist Hearns gerade einmal 30 Jahre alt.

Als er seine Handschuhe 17 Jahre später endgültig an den Nagel hängt, kann er auf 67 Kämpfe in sechs verschiedenen Limits zurückblicken. Im allerletzten erleidet er eine T.K.o.-Niederlage im Cruisergewicht, gegen einen gewissen Shannon Landsberg. Doch dem Ruf des „Hitman“ kann dieser überflüssige Fight nichts mehr anhaben. Denn zu diesem Zeitpunkt ist Hearns längst eine lebende Legende.

Unzählige hochklassige gegner

Die Reputation und die Popularität des gebürtigen Südstaatlers Thomas Hearns, der von Emanuel Steward im legendären Kronk Gym in der Autostadt Detroit trainiert wurde und so ursprünglich den Kampfnamen „Motor City Cobra“ trug, resultieren nicht allein aus seinen gewaltigen Erfolgen, sondern auch aus seinen großen Niederlagen. Nach dem WM-Triumph gegen Cuevas und drei erfolgreichen Titelverteidigungen, die Hearns allesamt vorzeitig gewinnt, bestreitet er am 16. September 1981 einen Vereinigungskampf, den die Boxwelt seit Langem herbeigesehnt hat: Der WBA-Weltmeister im Weltergewicht trifft auf WBC-Champion „Sugar“ Ray Leonard...

Die komplette Story zu Thomas Hearns lesen Sie in der neuen Ausgabe BOXSPORT 12/2018 – ab 7. November am Kiosk!

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