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Klappert fordert Baraou, Formella und Co.

Klappert fordert Baraou, Formella und Co.

Es ist knapp 15 Monate her, dass Nick Klappert bei einem „Auswärtsspiel“ in Moskau bereits in der ersten Runde K.o. ging. Damals unterlag der Brandenburger dem Russen Khuseyn Baysangurov und verlor auch seinen International-Titel der IBF. Doch Klappert kehrte auf die Siegerstraße zurück und konnte zuletzt zwei Erfolge feiern. Im August 2018 bezwang er Islam Ashabov nach Punkten und im vergangenen Dezember in Gummersbach auf einer Sauerland-Box-Gala Sergej Wotschel, ebenfalls nach Punkten.

„Wir wollen auf jeden Fall dieses Jahr wieder um einen Titel Boxen“, sagt Patrick Trietz, der Klapperts Management als Berater unterstützt. „Das sollte auch der Anspruch sein, wenn jemand zwölf Jahre Profi ist und eine Bilanz von 26 Siegen und nur drei Niederlagen vorzuweisen hat.“ Im deutschen Halbmittelgewichts-Ranking von boxrec.com liegt Klappert aktuell auf Rang vier, hinter Jama Saidi, Antonio Hoffmann und Sauerland-Shootingstar Abass Baraou.

Gegen Baraou möchte Klappert unbedingt in den Ring steigen. Eigentlich war das Duell bereits für den vergangenen Oktober geplant. „Den Kampf mussten wir leider absagen, da Nick vom Arzt kein grünes Licht erhielt“, erklärt Trietz. Im Sparring hatte sich Klappert nach zwei Kopfstößen einen größeren Cut auf der Nase zugezogen, der ihn den Baraou-Fight kostete.

„Wir würden gegen jeden in Deutschland boxen“, betont Trietz. „Mit einem guten Sieg sind wir wieder in den Top 100 der Welt und das muss unser Ziel sein.“ Als künftige Optionen nennt der Klappert-Berater bekannte Namen: Sebastian Formella, Jama Saidi, Abass Baraou oder Antonio Hoffmann. „Aber es ist schade, dass uns einige weiterhin aus den Weg gehen und andere, die nach guten Boxern suchen, uns ausblenden“, klagt Trietz.

Laut Plan soll Klappert im April oder Mai wieder in den Ring steigen. Dann vielleicht sogar ein Limit höher im Mittelgewicht, sollten sich die gewünschten Duelle für den 36-Jährigen nicht ergeben.

Foto: 

Imago/Jan Huebner