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Klitschko vs. Joshua: Die Stimmen zum Kampf

Nach dem Mega-Fight zwischen Anthony Joshua (19-0-0, 19 K.o.) und Wladimir Klitschko (64-5-0, 53 K.o.) wurden viele Stimmen zum Kampf und der möglichen Zukunft des 41-jährigen Ex-Weltmeisters gesammelt. Ob er nach seiner zweiten Niederlage in Folge noch einmal in den Ring zurückkehren oder die Boxhandschuhe an den Nagel hängen will, ließ Wladimir Klitschko nach dem Kampf zunächst offen. „Ich werde jetzt keine endgültigen Entscheidungen treffen. Ich werde mir die Zeit nehmen, ich fühle mich sicher und gut, weil ich eine Rückkampfklausel habe. Das werde ich in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden.“

Anthony Joshua: „Es liegt an Wladimir, ob wir einen Rückkampf machen, an mir soll das nicht scheitern.“

Evander Holyfield dazu: „Jetzt, nach 12 Jahren, in denen Wladimir so dominant war, will er nicht so abtreten.“

Lennox Lewis: „Du willst als Boxer doch nur mit einem Sieg zurücktreten. Wenn Wladimir sich noch einmal so vorbereiten kann, dann kann das ein toller Kampf werden.“

Weitere Stimmen:

Henry Maske: „Man hat gemerkt, dass beide einen Riesenrespekt voreinander hatten. Ich hatte anfangs etwas das Gefühl, dass Joshua die Sache etwas entspannter sieht. Wladimir war sehr beweglich in den Beinen, manchmal hat er dabei die eigene Aktion vergessen. Beide haben, wenn sie agiert haben, den anderen höchst beeindruckt. Ich würde Wladimir definitiv zutrauen, dass er noch einmal einen Rückkampf machen kann. Da geht es ja auch noch einmal um Kleingeld.“

Marco Huck: „Wladimir hat ein Quentchen Glück gefehlt. Er hat Joshua meiner Meinung nach gehabt. Meine große Anerkennung, wie er sich mit 41 Jahren bewegt hat. Er hat exzellent geboxt. Aber er muss sich vielleicht vorwerfen, dass er nach den Niederschlägen schlauer hätte sein müssen. Vielleicht hätte er den Mundschutz rauswerfen können, um ein paar Sekunden mehr Pausen zu haben. Ich würde Wladimir unbedingt raten, dass er dem Boxsport noch ein bisschen erhalten bleibt. Es wäre schade, wenn er jetzt so abtreten würde. Ich weiß, dass er es schaffen kann, noch einmal als Weltmeister zurück zu kommen, er war heute schon so nah dran.“

Carl Froch: „Joshua war eigentlich nach der 6. Runde weg. Klitschko hat seine ganze Erfahrung und Intelligenz eingebracht, aber am Ende hat der jugendliche Enthusiasmus gesiegt. Klitschko hat aber nicht wirklich verloren.“

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