Viktor Jurk wird Profi

es einen Freud, des anderen Leid. Während Traktor Schwerin mit Viktor Jurk einen hervorragenden Schwergewichtler verliert, steht der 20-Jährige nun am Beginn einer Profilaufbahn. Er unterschrieb...

EC Boxing-Chef Erol Ceylan

Wir schreiben das Jahr 2010, es ist der 23. Oktober. An einem Samstagabend im Hamburger Stadtteil Hammerbrook geht ein neuer Boxstall mit seinem ersten Event an den Start. Zum damaligen Zeitpunkt...

Wilder doch bereit für Fury-Kampf im Dezember?

Gerade erst war verkündet worden, dass WBC-Weltmeister Tyson Fury am 5. Dezember kämpfen wolle – und zwar wahrscheinlich gegen Agit Kabayel oder Carlos Takam (BOXSPORT berichtete). Eigentlich...

Floyd Mayweather: „Es gibt zu viele Gürtel“

Die Inflation an Titeln ist seit geraumer Zeit ein Ärgernis für viele Box-Fans. Doch auch Box-Legende Floyd Mayweather (50-0, 27 K.o.) äußerte sich im Vorfeld des Kampfes zwischen Leo Santa Cruz (...

Die Gegnersuche für Tyson Fury spitzt sich zu. Am 5. Dezember soll der WBC-Weltmeister im Schwergewicht wieder im Ring stehen. Laut Promoter Bob Arum kristallisieren sich nun Agit Kabayel und...

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News

K.o.-Sieg über Bösel – Robin Krasniqi neuer Champion

Der Münchner Halbschwergewichtler Robin Krasniqi (51-6, 19 K.o.) landete mit einem spektakulären K.o.-Erfolg in Runde drei gegen seinen SES-Stallkollegen Dominic Bösel (30-2, 12 K.o.) den größten Sieg in seiner Karriere und nahm Titelverteidiger Bösel gleichzeitig den Interim-WM-Gürtel der WBA und den WM-Titel der IBO ab.

Vor rund 2.000 Fans in der Magdeburger GETEC-Arena und 2,5 Millionen TV-Zuschauern in der ARD begannen Krasniqi und Bösel zunächst verhalten, tasteten sich ab. Keiner konnte sich in den ersten beiden Runden einen echten Vorteil erboxen. Das änderte sich im dritten Durchgang schlagartig. Krasniqi kam mit einer harten Rechten durch, die Bösel ins Taumeln und auf die Bretter schickte. Auch wenn Ringrichter Oliver Brien einen Fehler beging und entschied, dass es sich um keinen Niederschlag handelte, war Bösel bereits nach diesem Treffer sichtlich angeschlagen.

Als der 30-jährige Freyburger wieder auf die Beine kam, war Krasniqi schon für den nächsten Angriff bereit. Der gebürtige Kosovare öffnete mit einem rechten Haken Bösels Deckung und schickte ihn mit einer weiteren schweren Rechten hart zu Boden. Nach wenigen Momenten war klar, dass Bösel nicht vor dem Count des Ringrichters wieder auf den Beinen sein würde, sodass Brien den Kampf folgerichtig abbrach. Für Bösel war es die zweite Niederlage seiner Karriere.

Nach zwei fehlgeschlagenen Anläufen (2013 gegen Nathan Cleverly und 2015 gegen Jürgen Brähmer) erfüllte sich Krasniqi im dritten Versuch nun den Traum eines WM-Titels. „Dieser Kampf hat 15 Jahre gedauert. Ich habe Höhen und Tiefen erlebt, ich habe geweint. Herzlichen Dank an jeden, der an mich geglaubt hat", sagte ein emotionaler Krasniqi nach dem Fight im ARD-Interview. „Ich wünsche Dominic, dass er stark zurückkommt. Wir sind eine große Familie, wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen.“

Auch im zweiten Hauptkampf gab es einen Titelwechsel. Der Hamburger Youngster Peter Kadiru (10-0, 5 K.o.) krönte sich zum neuen Deutschen Meister im Schwergewicht. Der 23-Jährige bezwang den bisherigen Titelträger Roman Gorst (6-1, 5 K.o.) aus Pocking in Bayern einstimmig nach Punkten.

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