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Krasniqi bleibt Europameister – Schwarz siegt durch K.o.

Eigentlich hätte Supermittel-Europameister Robin Krasniqi (49-5, 17 K.o.) in der Dessauer Anhalt-Arena auf seinen SES-Stallkollegen Stefan Härtel treffen sollen. Doch dieser sagte den Fight krankheitsbedingt ab, sodass Krasniqi stattdessen gegen den spanischen EU-Champ Ronny Landaeta (16-1, 10 K.o.) antreten musste.

Der Ersatzgegner zeigte eine sehr beherzte Leistung, war aufgrund seiner boxerischen Defizite allerdings nur selten gefährlich. Bereits in der ersten Runde musste Landaeta zu Boden. Der Münchener wurde von seinem spanischen Herausforderer in den Folgerunden zwar öfters in die Defensive gedrängt, konnte aber zumeist verhindern, klar getroffen zu werden und landete die besseren Hände.

In der Schlussphase beschränkte sich Krasniqi, nach Punkten klar führend, auf Risikovermeidung. Auch wenn Landaeta noch mal versuchte alles nach vorne zu werfen, konnte er nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Die Punktrichter werteten das Duell mit 120:107, 116:111 und 116:110 für den alten und neuen Europameister Robin Krasniqi. „Ich bin heiß auf einen Revanche-Kampf gegen Arthur Abraham“, verriet der 31-Jährige nach dem Fight seine nächsten Pläne.

Deutlich spektakulärer ging es im zweiten Hauptkampf der SES-Box-Gala zu. Schwergewichtshoffnung Tom Schwarz (23-0, 15 K.o.) und Christian Lewandowski (12-3, 10 K.o.) lieferten sich eine zuweilen wilde Keilerei – mit dem besseren Ende für Schwarz. Der 24-jährige Magdeburger konnte Lewandowski in der sechsten Runde in schwere Bedrängnis bringen und bearbeitete den hauptberuflichen Bundeswehrsoldaten solange mit Schlägen, bis Lewandowskis Ecke das Handtuch warf.

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Imago/Eibner