Hearn und de la Hoya zoffen sich wegen Canelo-Fight

Am 7. Mai erlebte Pound-for-Pound-Star Saul „Canelo“ Alvarez (57-2-2, 39 K.o.) eine böse Überraschung, als er bei seinem zweiten Ausflug ins Halbschwer beim Fight gegen Dmitry Bivol (20-0, 11 K.o...

Die Jugendboxer im DBS-Boxring

Im Anschluss an die Einmarschmusik von Strauß „Also sprach Zarathustra“ sahen knapp 200 Teilnehmer und Zuschauer (Frauen und Schüler hatten freien Eintritt) Anfang Mai in der Tremonia-Turnhalle am...

Pflichtherausforderer-Chaos: Josh Taylor verliert Gürtel

Mit einem kontrovers diskutierten Split-Decision-Sieg über Jack Catterall (26-1, 13 K.o.) hatte sich Josh Taylor (19-0, 13 K.o.) als Undisputed Champion im Halbwelter behauptet (...

Amir Khan geht in den Ruhestand

Kürzlich hatte Kell Brook (40-3, 28 K.o.) seinen Ruhestand verkündet (BOXSPORT berichtete), wenige Tage später zog...

Heute vor 20 Jahren: Gatti vs. Ward I

Als Arturo Gatti (40-9, 31 K.o.) und Micky Ward (38-13, 27 K.o.) am 18. Mai 2002 aufeinandertrafen, konnte im Vorfeld kaum jemand ahnen, was aus diesem Kampf entstehen würde. Gatti suchte nach...

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News

Lee Selby geht in den Ruhestand

Lee Selby geht in den Ruhestand
Lee Selby geht in den Ruhestand

Der frühere IBF-Feder-Champ Lee Selby (28-4, 9 K.o.) hängt die Box-Handschuhe an den Nagel. Der 35-Jährige traf die Entscheidung nachdem er am 26. März in einem Fight im Leichtgewicht gegen Gustavo Daniel Lemos (28-0, 18 K.o.) durch T.K.o. in der Fünften verlor. Im Feder gewann Selby den IBF-Titel am 30. Mai 2015 gegen Evgeny Gradovich (23-2-1, 9 K.o.) und verteidigte diesen fünf Mal erfolgreich, ehe er am 19. Mai 2018 via Split Decision gegen Josh Warrington (31-1-1, 8 K.o.) verlor. Nach der Niederlage stieg er ins Leichtgewicht auf, wo er zwei Kämpfe gewann, die letzten beiden jedoch verlor: Am 31. Oktober 2020 unterlag er dem jetzigen Leichtgewichts-King George Kambosos jr. (20-0, 10 K.o.) nach Punkten (Split Decision), nun wurde er von Lemos gestoppt – die erste und nunmehr einzige vorzeitige Niederlage in Selbys Karriere.

„Nach 27 Jahren als Amateur- und Profiboxer, weiß ich, dass die Zeit reif ist meine Handschuhe an den Nagel zu hängen“, schrieb Selby in einer Erklärung. Darin heißt es unter anderem: „Ich habe versucht, ein guter Champion zu sein und Menschen mit Respekt zu behandeln. Ich habe immer die Wichtigkeit von harter Arbeit und Opferbereitschaft bewiesen, wenn ich meine Ziele erreicht habe. Ich habe einige tolle Siege erlebt, aber auch wichtige Lektionen bei Niederlagen gelernt, die mich zu dem Mann machen, der ich heute bin. Ich hoffe, dass meine Karriere ein Vorbild für jene Boxer ist, die gerade mit kleinen Veranstaltungen ist, dass ihre Träume wahr werden können.“ Selby, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt, hat seine Börsen klug investiert und ist finanziell abgesichert.

In seinem Schreiben dankte er den Mitgliedern seiner Familie, darunter auch seine Mutter und sein Bruder Michael, die beide bereits verstorben sind. „Ich verlasse den Ring ohne Reue, dafür glücklich, gesund und mit finanzieller Absicherung meiner Familie. Boxen war mein Leben und ich bin mir sicher, dass ich in den kommenden Jahren weiter Teil des Sports sein werde, während ich nach neuen Zielen suche. Danke Boxen“, schloß der Brite seine Erklärung.

Text: Nils Bothmann

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