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Lomachenko stoppt Rigondeaux nach dominanter Vorstellung

Vasyl Lomachenko (10-1-0, 8 K.o.) dominierte das Duell der Doppel-Olympiasieger im Theater im Madison Square Garden in New York gegen Guillermo Rigondeaux (17-1-0, 11 K.o.) und gewann den WM-Fight im Superfedergewicht durch T.K.o. in der 6. Runde, nach dem „Rigo“ in der Rundenpause aufgab.

Über 5.000 Zuschauer sahen zuvor, wie der Kubaner große Schwierigkeiten hatte klare Treffer zu landen. Der 29-jährige Lomachenko war nicht nur der deutlich jüngere (acht Jahre), sondern auch der deutlich schnellere Mann. Besonders die überragende Beinarbeit des Ukrainers sucht wohl im aktuellen Boxsport ihresgleichen. Rigondeaux, der normalerweise für seine exzellente Defensive bekannt ist, war vollkommen überfordert und verteidigte sich über weite Strecken nur durch Klammern und tiefes Abducken.

So entwickelte sich ein einseitiger Kampf, in dem „Hi-Tech“ so gut wie keine Runde abgab. Nach der 6. Runde verkündete Rigondeaux, dass er den Kampf aufgrund einer Verletzung an der linken Hand aufgeben müsse. Es war Lomachenkos vierter Sieg in Folge, bei dem sein Gegner klar unterlegen war und in der Ecke aufgab.

„Es war ein Sieg, aber es war für mich kein großer Sieg“, sagte der Ukrainer nach dem Kampf. „Vielleicht sollte ich meinen Nachnamen in ‚No Mas Chenko‘ ändern“, witzelte der WBO-Champion in Anlehnung an die berühmte Aufgabe Roberto Durans gegen Sugar Ray Leonard 1980, als Duran „no mas“ (dt.: nicht mehr) sagte und das Handtuch warf.

„Lomachenko ist ein exzellenter Boxer“, musste Rigondeaux nach dem Duell eingestehen. Der doppelte Gewichtsklassenaufstieg vom Superbantam- ins Superfedergewicht sah der 37-Jährige jedoch nicht als Grund für seine Niederlage. „Das Gewicht war kein Faktor im Kampf. Das Problem war die Verletzung an meiner Hand.“

Lomachenko will indes 2018 das nächste Limit erobern und seinen beeindruckenden Siegeszug nun im Leichtgewicht fortsetzen.

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Foto: Imago/Agencia EFE