DBV-Präsident Erich Dreke spricht beim Cologne Boxing World Cup 2021

Anfang August hatte die ehemalige Athletensprecherin Sarah Scheurich einen offenen Brief an zahlreiche Medienvertreter geschickt, in dem sie schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Boxsport-...

Otto Wallin will Dillian Whyte den Status als WBC-Interim-Champ streitig machen

Da sich WBC-Weltmeister Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.) und Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) am 9. Oktober zum dritten Mal duellieren (...

Ruhestand vorbei: Artur Mann boxt gegen Mairis Briedis

Eigentlich hatte Cruisergewichtler Artur Mann (17-1, 9 K.o.) letztes Jahr seinen Ruhestand verkündet (BOXSPORT...

Artem Harutyunyan boxt am 25. September gegen Samuel Molina

Universums ungeschlagener Lokalmatador und Olympia-Bronzemedaillengewinner, Artem Harutyunyan (31), wird am 25. September gegen Spaniens WM-Hoffnungsträger, Samuel Molina (22), im Hamburger...

Alexander Krassyuk: Usyk ist wie Muhammad Ali

Alexander Krassyuk ist der Promoter von Oleksandr Usyk (18-0, 13 K.o.). Usyk, ehemaliger Undisputed Champ im Cruisergewicht, stieg ins Schwergewicht auf, besiegte dort 2019 Chazz Witherspoon...

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News

Mahmoud Charr ist jetzt Deutscher

Mahmoud Charr ist jetzt Deutscher
Mahmoud Charr ist jetzt Deutscher

Mahmoud Charr, amtierender Box-Schwergewichtsweltmeister in Recess (WBA) ist endlich deutscher Staatsbürger. Die Einbürgerungsurkunde wurde ihm am 16. August 2021, um 11:00 Uhr, im Kölner Ausländeramt überreicht.

Seit nunmehr über 30 Jahren lebt Mahmoud Charr in Deutschland. Seine gesamten sportlichen Erfolge hat er schon immer unter deutscher Flagge geholt, dem deutschen Volk gewidmet. Am vergangenen Montag wurde der letzte noch fehlende Schritt gegangen. Mahmoud hält voller Stolz die Einbürgerungsurkunde in Händen, zusammen mit dem Weltmeistergürtel mit dem er einst das Erbe von Max Schmeling angetreten ist. Endlich kann Charr ganz offiziell für Deutschland kämpfen.

Mahmoud Charr dazu: „Ich bin einfach nur unendlich glücklich! Ich habe mich im Herze immer deutsch gefühlt, ich war seit der Flucht nie mehr im Libanon. Deutschland hat meiner Familie und mir sehr viel gegeben. Ich bin immer unter deutscher Flagge angetreten, schon zu meiner Zeit als Kickboxer, um meine Zugehörigkeit zu zeigen und um Deutschland etwas zurückzugeben. Jetzt habe ich außerdem auch eine schöne Sache mehr die ich in meine Integrationsarbeit einfließen lassen kann. Ich hoffe, dass Corona es bald wieder zulässt, dass ich, zusammen mit Vida Rashid vom Integrationsrat Brühl, wieder an Schulen gehen kann um Kindern mit Migrationshintergrund ein Beispiel sein zu können. Ich rede dort mit den Kindern über Perspektiven, die Zukunft und dass man in Deutschland wirklich alles schaffen kann.“

Text: Pressemitteilung

Foto: 

Oliver Maurer / Team Charr