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News

Manuel Charr: Die Reaktionen zum Doping-Skandal

Nach dem positiven Dopingtest und dem abgesagten WM-Fight gegen Fres Oquendo steht Manuel Charr gehörig unter Druck. Der WBA-Champ im Schwergewicht beteuert allerdings seine Unschuld. BOXSPORT hat sich umgehört und Reaktionen zum Doping-Skandal gesammelt.

Hollywood-Star Ralf Moeller: „So lange er nicht zu 100 Prozent überführt ist, ist er für mich unschuldig. Warten wir die weiteren Ergebnisse erstmal ab. Wenn es zutreffen sollte, dann ist es natürlich seine eigene Schuld und es wäre wirklich sehr schade. Aber wenn sich jemand einer freiwilligen Dopingkontrolle unterzieht, dann ist eigentlich davon auszugehen, dass er nichts zu verbergen hat.“

Ex-Weltmeister Graciano „Rocky“ Rocchigiani: „Das war absehbar, so aufgepumpt wie Manuel Charr zuletzt aussah. Das erinnerte schon an einen Luftballon. Der Boxsport weltweit erleidet durch die positive Dopingprobe aber keinen Schaden. Außerhalb Deutschlands nimmt doch keiner Kenntnis von Charr.“

Ex-Profi und BOXSPORT-Experte Rüdiger May: „Es macht mich einfach fassungslos, dass man so etwas immer noch macht. Wahrscheinlich kommen jetzt wieder Statements wie ‚da war etwas im Essen‘ oder ‚da war etwas im Fleisch‘, was natürlich kompletter Unsinn ist. Um eine Dosis aufzunehmen, die beim Test auffällig wird, müsste man ja unfassbare Mengen davon zu sich nehmen. Es ist einfach extrem unprofessionell und solch ein positiver Test schadet dem Boxen in Deutschland erheblich. Man muss jetzt erstmal abwarten, wie die Situation gehandhabt wird, aber ich befürchte Schlimmes.“

Foto: 

Imago/Sven Simon