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News

Olympia-Quali: Pech für Hammer, Wahner und Tiafack

Olympia-Quali: Pech für Hammer, Wahner und Tiafack
Olympia-Quali: Pech für Hammer, Wahner und Tiafack

Mit insgesamt sechs Boxern und Boxerinnen war die deutsche Staffel zur Europa-Qualifikation für die Sommerspiele in Tokio angereist. Darunter war auch Hamsat Shadalov, der sich zwar schon im März 2020 im Federgewicht (-57 kg) qualifizieren konnte, aber mit seiner Teilnahme weiter Punkte für bessere Startvoraussetzungen in Tokio sammeln kann.

Beim Turnier konnten sich Nadine Apetz im Weltergewicht (-69 kg) und Ammar Riad Abduljabbar im Schwergewicht (-91 kg) mit Siegen im Viertelfinale qualifizieren. Aufgrund von Kieferschmerzen musste Abduljabbar seine Teilnahme am Halbfinale gegen den Russen Muslim Gadzhimagomedov absagen. „Vernünftigerweise wollte man hier mit Blick auf die bevorstehende Turnierbelastung in Tokyo kein unnötiges Risiko eingehen“, schrieb der DBV dazu auf seiner Homepage.

Weniger gut lief es für Nelvie Tiafack im Superschwergewicht (+91 kg), Ornella Wahner im Federgewicht (-57 kg) und Christina Hammer (-75 kg). Alle drei verloren ihren jeweils ersten Kampf bei der Qualifikation. Hammer gegen die Schwedin Love Holgersson mit 2:3 Richterstimmen, Wahner gegen die Rumänin Maria Nechita (einstimmiger Punktsieg) und Nelvie Tiafack gegen den Ukrainer Tsotne Rogava (einstimmiger Punktsieg).

Für Hammer dürfte der Olympia-Traum damit geplatzt sein, da die Profi-Championesse erst ab Dezember an den Qualifikationsturnieren für die Sommerspiele teilnahm und daher wenig Punkte in den Rankings der Boxing Task Force (BTF) sammeln konnte, welche über die Vergabe der restlichen Startplätze nach Wegfall der Welt-Quali entscheidet. Wahner und Tiafack müssen hoffen, dass sie in den Ranglisten hoch genug stehen, um sich dadurch noch einen Platz sichern zu können. Diese werden jedoch erst nach Ende der Europa-Quali aktualisiert, weshalb vorerst nur das Warten bleibt.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

IMAGO / Norbert Schmidt