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Nach Olympia-Quali: Türkische Boxer mit Corona infiziert

Serhat Güler (r.) soll sich in London mit dem Corona-Virus infiziert haben
Serhat Güler (r.) soll sich in London mit dem Corona-Virus infiziert haben

Die europäische Box-Olympia-Qualifikation im März in London fand erst vor leeren Rängen statt, wurde nach drei Kampftagen dann komplett abgebrochen (BOXSPORT berichtete). Nun erhebt der türkische Boxverband Vorwürfe gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC). Zwei Boxer und der Cheftrainer des Teams sollen sich während der Veranstaltung mit dem Corona-Virus infiziert haben. Dem britischen „Guardian“ gegenüber sagte  Verbandspräsident Eyup Gozgec: „Während die Welt extreme Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus ergriffen hat, bin ich verblüfft, dass eine IOC-Taskforce und die britische Regierung das Turnier zugelassen haben, obwohl viele von uns Bedenken hatten. Es war unverantwortlich. Und das Ergebnis ist, dass nun drei Teammitglieder positiv getestet worden sind. Alle sind in Behandlung und zum Glück in gutem Zustand.“ Auf der Homepage des türkischen Boxverbands waren Trainer Seyfullah Dumlupınar und  Boxer Serhat Güler als infiziert angegeben.

Es hatte schon vorher Kritik am späten Abbruch der Qualifikation gegeben. Das IOC reagierte mit einer schriftlichen Stellungnahme auf die Vorwürfe aus der Türkei. Darin heißt es, dass es nicht möglich sei, die Quelle der Infektion zu kennen und dass sich das IOC keiner Verbindung zwischen dem Qualifikationsturnier und der Ansteckung der Athleten bewusst sei. Außerdem verweist das IOC darauf, dass es zum Zeitpunkt der Veranstaltung keine staatlichen Beschränkungen für Großveranstaltungen in Großbritannien gab.

Text: Nils Bothmann

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