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Erste Details zur AGON-Gala mit Culcay, Schicke und Gualtieri

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Nun ist es offiziell: Ab Juni wird in den USA wieder geboxt. Die „Nevada State Athletic Comission“ hat die Pläne von Top Rank abgesegnet.

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Erstes deutsches Box-Event in Corona-Zeiten mit Culcay und Schicke

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Oscar de la Hoya: Kartelldrohung vor Chavez-Kampf

Oscar de la Hoya: Kartelldrohung vor Chavez-Kampf
Oscar de la Hoya: Kartelldrohung vor Chavez-Kampf

Dass das Boxen immer wieder die Aufmerksamkeit einiger krimineller Gestalten auf sich zieht, ist eine Binsenweisheit. Wie kriminell besagte Leute sein können, gab Box-Legende Oscar de la Hoya (39-6, 30 K.o.) in einem Interview mit „Yahoo Sports“ zu Protokoll. Der „Golden Boy“, der inzwischen Promoter ist, hatte in Neunzigern zwei Mal gegen eine noch größere Box-Legende gekämpft, nämlich den Mexikaner Julio Cesar Chavez (107-6-2, 85 K.o.). De la Hoya gewann beide Kämpfe gegen den elf Jahre älteren Chavez, am 7. Juni 1996 durch T.K.o. in der vierten Runde und am 18. September 1998 durch Kampfabbruch durch Chavez‘ Team nach der achten.

Als der US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln, der 1992 sein Profidebüt gab, die lebende Legende im ersten Kampf besiegte, war ihm die Missgunst vieler mexikanischer Boxfans sicher. Doch schon vor dem Kampf wurde Druck auf den „Golden Boy“ ausgeübt. Zum einen von Regierungsseite: „Die mexikanische Regierungsseite drohte mir, falls ich den Aufnäher mit der mexikanischen Flagge auf meinen Shorts hätte, den ich normalerweise auf der Hose trug … die Flaggen von Mexiko und der USA. Sie würden mich nie wieder ins Land lassen. Ich habe sogar noch den Brief, unterzeichnet von Präsident Zedillo.“ Zum anderen meldeten sich aber noch wesentlich gefährlichere Leute zu Wort. „Die Kartelle kamen zu meinem Camp, wegen Julio Cesar Chavez, wegen seiner Bedeutung. Sie kamen nach Big Bear in Kalifornien und bedrohten mich. Falls ich gewinne, wer weiß, was mir dann passieren könnte. Stellt euch den Druck vor, das war verrückt“, erzählte de la Hoya im Interview.

Text: Nils Bothmann

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