Vier Siege, vier Niederlagen – am Ende ein hart erkämpfter Punktgewinn. Die Boxer des BC Traktor Schwerin sind mit einem 12:12-Unentschieden in Gießen beim Boxteam Hessen in die Bundesliga-Saison...

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Am 21. Dezember kommt es im Cruise Terminal in Hamburg Altona zur ersten Auflage der „German Edition“, einer neuen Veranstaltungsreihe vom Münchner Boxpromoter Alexander Petkovic und Star-Koch...

Die Internationale Boxgala von Agon Sports & Events am 23. November in der Arena Berlin wird live auf bild.de übertragen. Neben den Hauptkämpfern Jack Culcay und Björn Schicke zeigt der Stream...

Ein glücklicher Dominic Bösel wurde am Samstag gleich mit zwei Gürteln auf den Schultern seiner Magdeburger SES-Boxkollegen durch den Ring getragen. In einem dramatischen Faustduell setzte sich...

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News

Patrick Wojcicki: „Ich hoffe auf einen WM-Kampf 2020“

In zwei Tagen steigt Patrick „Der Wolf“ Wojcicki (13-0-1, 4 K.o.) zu seinem 15. Profikampf in den Ring. Auf der Universum-Show in Hamburg trifft der 28-jährige Wolfsburger in einem Mittelgewichtskampf über acht Runden auf den Polen Robert Swierzbinski (21-9-2, 3 K.o.). Vor dem Duell gegen den 37-Jährigen spricht Wojcicki über seine ungewöhnliche Vorbereitung, den Kampf am Sonnabend und seine Ziele für das kommende Jahr.

Patrick, wie fühlst du dich zwei Tage vor dem Kampf in Hamburg?

„Ich fühle mich topfit und gut vorbereitet. Mein Trainer hat mich sehr gut eingestellt. Jetzt bin ich noch sehr entspannt, die Anspannung steigt bei mir immer erst am Tag des Kampfes.“

Was kannst du uns über deinen Gegner Robert Swierzbinski erzählen?

„Er ist ein sehr erfahrener Mann, der schon einige große Namen geboxt hat, wie zum Beispiel David Lemieux, Chris Eubank jr. oder Hassan N'Dam N'Jikam. Es hätte mich aber mehr beeindruckt, wenn er gegen die Jungs auch gewonnen hätte. Er kämpft in der Normalauslage, wird sicher viel nach vorn gehen und alles auf den entscheidenden Schlag setzen. Nach der ersten Runde wissen wir dann noch mehr. Wichtiger ist aber, dass wir unsere Linie durchziehen. Da mache ich mir keine Sorgen.“

Wie lief deine Vorbereitung ab?

„Wir haben jetzt acht Wochen harte Vorbereitung hinter uns, standen eigentlich täglich zwei Mal für mehrere Stunden im Gym. Dazu kam das Sparring, unter anderem mit Vincent Feigenbutz, Leon Bauer oder Stefan Härtel. Dazu durfte ich ja noch einen tollen Termin bei den Wölfen im Wildpark Lüneburger Heide wahrnehmen. Das war eine nette Abwechslung und hat Spaß gemacht! Alles war zwar ganz spielerisch, aber die Krallen der beiden hat man schon gespürt. Man darf Wölfe nicht unterschätzen, es sind ja Raubtiere…“

Viele sprechen von einem sehr wichtigen Kampfabend für das deutsche Boxen, auch aufgrund der ZDF-Übertragung. Wie schätzt du die aktuelle Situation ein?

„Ich verfolge die Diskussion und würde mich sehr freuen, wenn das deutsche Boxen wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt. Da ist die ZDF-Übertragung sicher ein guter Anfang und ein Sprungbrett. Aber wir müssen jetzt auch liefern und alles dafür tun, dass das Interesse weiter steigt. Ich bin auf jeden Fall voll motiviert, mit meinem Kampf dazu beizutragen und zu beweisen, dass deutsche Boxer auf einem sehr guten Niveau kämpfen!“

Du bist die Nummer sechs der IBF, amtierender IBF-Inter-Continental Champion und nach wie vor ungeschlagen. Was sind deine Ziele für das nächste Jahr?

„Ich bin jetzt seit längerer Zeit sehr gut gerankt und möchte die Position mit einem Sieg am Sonnabend natürlich unterstreichen. Ich hoffe, dass ich 2020 eine Chance auf einen Weltmeisterschaftskampf bekomme, auch aufgrund der Weltranglistenplatzierung. Es wäre ein Traum, wenn wir das auf die Beine stellen könnten.“

Am Samstag steigt auch Sauerland-Boxer Leon Bauer (16-0-1, 9 K.o.) in der Kuppel Hamburg gegen Toni Kraft (16-0-1, 4 K.o.) in den Ring. Die beiden ungeschlagenen Supermittelgewichtler werden sich an diesem Abend in einem Kampf über acht Runden gegenüberstehen. Das Duell wird genauso im ZDF gezeigt, wie der Hauptkampf der Boxgala zwischen Artem Harutyunyan und Islam Dumanov. Die Übertragung beginnt um 00:25 Uhr.

Foto: 

Thorge Huter