Die Boxwelt trauert um Patrick Day. Der US-Amerikaner ist am Mittwoch im Alter von nur 27 Jahren an den Folgen einer schweren K.o.-Niederlage gestorben.

Das teilte sein Promoter Lou DiBella...

Die nächste Agon-Boxgala steigt am 23. November in Berlin. In der Arena Berlin im Stadtteil Alt-Treptow direkt an der Spree boxen sowohl Tyron Zeuge als auch Jack Culcay und Björn Schicke.

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Neben WBC International-Champion Abass Baraou (7-0, 4 K.o.) wird mit Denis Radovan (12-0-1, 5 K.o.) ein zweiter Sauerland-Boxer beim WBSS-Finale am 26. Oktober in London in den Ring steigen.

Der Flensburger Weltergewichtler Freddy Kiwitt (16-2, 9 K.o.) will am 9. November den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Bernd Bönte, der ehemalige langjährige Manager der Klitschko-Brüder, kehrt mit der kürzlich gegründeten Beratungsagentur „Pyx Global Sports“ auf die Box-Bühne zurück.

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Peter Fury: „Lomachenko ist auf einer anderen Stratosphäre“

2015 führte Peter Fury seinen Neffen Tyson zu einem Sieg über den damaligen Weltmeister Wladimir Klitschko und somit an die Spitze des Schwergewichts. Ähnliches hat der Coach nun auch mit seinem Sohn Hughie vor. Im Interview für BOXSPORT spricht Peter Fury über den anstehenden Fight seines Sohnes gegen Alexander Povetkin und die Bedeutung von Vasiliy Lomachenkos Fight gegen Luke Campbell für das englische Boxen.

Mr. Fury, Ihr Sohn boxt am 31. August in London auf der „Lomachenko vs. Campbell“-Undercard gegen Alexander Povetkin aus Russland. Was für ein Duell erwarten Sie?

Ich erwarte den bestmöglichen Hughie Fury. Man konnte im Sparring bereits sehen, dass er gut drauf ist. Hughie war zuletzt sehr aktiv, was wirklich gut ist. Der Povetkin-Fight wird sein dritter Kampf in knapp drei Monaten. Er war quasi die ganze Zeit im Camp und im Training. Wir haben an einigen Dingen gearbeitet, besonders an seiner Offensive. Daher erwarte ich einen brutalen Fight.

Povetkin verlor in seiner Karriere nur gegen Wladimir Klitschko und Anthony Joshua. Für die meisten Fans und Experten zählt er immer noch zur erweiterten Weltspitze. Warum wird Hughie den Fight gewinnen?

Es wäre ein großartiger Erfolg und wenn du an etwas glaubst, spielen die Meinungen anderer keine Rolle. Du weißt, was du kannst. Du weißt, was dein Boxer kann. Und genau deswegen haben wir diesen Kampf angenommen.

Sie haben mit Artur Mann und Serge Michel auch zwei Sparringspartner aus Deutschland nach Manchester eingeladen. Wie kam es dazu?

Daniel Todorovic (Manager von Mann und Michel; d. Red.) und ich haben einen gemeinsam Freund, der uns zusammengebracht hat. Es war toll, Artur und Serge hier zu haben. Es gab gute Sparrings. Beide haben schnelle Hände und sind gute Athleten. Und genau das wollen wir für Hughie, Schnelligkeit und variable Schläge. Von daher waren sie perfekt.

Wie schätzen Sie allgemein die Weltspitze im Schwergewicht ein? Wer ist für Sie aktuell die Nummer eins und warum?

Das ist sehr schwer zu sagen. Es gilt immer noch die alte Regel „Styles make Fights“. Und so lange niemand mit allen Top-Leuten der Gewichtsklasse im Ring gestanden hat, lässt sich das kaum sagen. Selbst wenn einer alle WM-Gürtel vereinigen sollte, aber jemanden aus den Top-5 nicht geboxt hat, ist er für mich noch nicht der Beste. Man muss erst alle Top-Leute in seinem Limit schlagen.

Mit Vasiliy Lomachenko kommt der vielleicht beste Boxer der Welt für einen Fight nach England. Was bedeutet das für die Box-Szene im Vereinigten Königreich?

Boxen in England erlebt eine wahre Blütezeit. Und es wird besser und besser. Wir haben aktuell sehr viele große Talente. Aber Lomachenko ist auf einer anderen Stratosphäre. Er ist wirklich Elite. Solch einen Boxer erlebt man nur ganz, ganz selten. Es ist großartig, einen Fighter wie Lomachenko in England boxen zu sehen. Hughie gegen Povetkin ist der Co-Main-Event und ich freue mich schon darauf, dass der Kampf vorbeigeht, damit ich danach Lomachenko vs. Campbell genießen kann. (lacht)

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