Die beiden Kubaner Lenier Pero und William Scull werden von nun an für das deutsche Wiking Box-Team in den Ring steigen. Ihre ersten Einsätze lassen nicht lange auf sich warten. Bereits am...

Nächster Rückschlag für Ex-Weltmeister Felix Sturm. Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Köln hat eine Haftbeschwerde Sturms erneut abgelehnt. Damit muss der 40-Jährige bis zum Beginn...

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab gestern in Lausanne seine Entscheidung über die Zukunft des Boxens und der AIBA bei den Olympischen Spielen bekannt.

Seit Wochen bereitet sich Sebastian Formella (20-0, 10 K.o.) auf seinen großen Titelkampf im Sommer vor. Dieser wird am 6. Juli in der Hamburger CU Arena über die Bühne gehen – ein Heimspiel für...

Du bringst schreiberisches Talent, einen sicheren Umgang mit Social Media sowie die Leidenschaft fürs Boxen mit?

Deutschlands größtes Box-Magazin sucht zur Verstärkung der Redaktion zum...

1 von 5

News

Pulev siegt – und ist bereit für Joshua

Schwergewichtler Kubrat Pulev (26-1, 13 K.o.) hat seine Aufgabe im IBF-Eliminator gegen Hughie Fury (21-2) erfolgreich gelöst und darf nun auf einen WM-Fight gegen Superstar Anthony Joshua im nächsten Jahr hoffen.

Nach Pulevs einstimmigen Punktsieg (117:111, 118_110, 115:113) in Sofia führt die IBF den Bulgaren und früheren Sauerland-Boxer nun als offiziellen Herausforderer von Joshua, der die WM-Gürtel der Verbände IBF, WBA und WBO inne hat.

Hughie Fury, Cousin des britischen Ex-Champions Tyson Fury, erlitt im Duell mit der „Cobra“ bereits Ende der 2. Runde einen stark blutenden Cut über dem linken Auge. Wohlwissend, dass der Fight deswegen ein frühes Ende nehmen könnte, versuchte der 24-Jährige sein Glück mit Offensivaktionen, musste sich aber zunehmend dem Druck und der Cleverness von Pulev beugen.

Ulli Wegner zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Schützlings. „Die erste Hürde hat Kubrat souverän genommen“, erklärte die Trainer-Legende gegenüber der „Welt". Und versprach: „Jetzt wird er erst richtig zuschlagen.“ Schon im Herbst letzten Jahres hatte der 37-Jährige den amtierenden Champ herausgefordert, musste das WM-Duell mit Joshua aber kurzfristig wegen einer Verletzung ausfallen lassen.

Pulev und Wegner hoffen nun auf einen Kampf am 13. April 2019 in London. Für diesen Tag hat Joshuas Promoter Eddie Hearn bereits das Wembey-Stadion reserviert. Sollte der Brite allerdings einen Vereinigungkampf gegen den Sieger aus Wilder vs. Fury (1. Dezember) bestreiten, hätte ein solcher Vorrang vor einer Pflichtverteidigung gegen Pulev.

Foto: 

Imago/Mausolf