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Pulev siegt – und ist bereit für Joshua

Schwergewichtler Kubrat Pulev (26-1, 13 K.o.) hat seine Aufgabe im IBF-Eliminator gegen Hughie Fury (21-2) erfolgreich gelöst und darf nun auf einen WM-Fight gegen Superstar Anthony Joshua im nächsten Jahr hoffen.

Nach Pulevs einstimmigen Punktsieg (117:111, 118_110, 115:113) in Sofia führt die IBF den Bulgaren und früheren Sauerland-Boxer nun als offiziellen Herausforderer von Joshua, der die WM-Gürtel der Verbände IBF, WBA und WBO inne hat.

Hughie Fury, Cousin des britischen Ex-Champions Tyson Fury, erlitt im Duell mit der „Cobra“ bereits Ende der 2. Runde einen stark blutenden Cut über dem linken Auge. Wohlwissend, dass der Fight deswegen ein frühes Ende nehmen könnte, versuchte der 24-Jährige sein Glück mit Offensivaktionen, musste sich aber zunehmend dem Druck und der Cleverness von Pulev beugen.

Ulli Wegner zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Schützlings. „Die erste Hürde hat Kubrat souverän genommen“, erklärte die Trainer-Legende gegenüber der „Welt". Und versprach: „Jetzt wird er erst richtig zuschlagen.“ Schon im Herbst letzten Jahres hatte der 37-Jährige den amtierenden Champ herausgefordert, musste das WM-Duell mit Joshua aber kurzfristig wegen einer Verletzung ausfallen lassen.

Pulev und Wegner hoffen nun auf einen Kampf am 13. April 2019 in London. Für diesen Tag hat Joshuas Promoter Eddie Hearn bereits das Wembey-Stadion reserviert. Sollte der Brite allerdings einen Vereinigungkampf gegen den Sieger aus Wilder vs. Fury (1. Dezember) bestreiten, hätte ein solcher Vorrang vor einer Pflichtverteidigung gegen Pulev.

Foto: 

Imago/Mausolf