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Robin Givens nicht Teil von Mike-Tyson-Biopic

Robin Givens mit ihrem damaligen Ehemann Mike Tyson und Roberto Durand
Robin Givens mit ihrem damaligen Ehemann Mike Tyson und Roberto Durand

Das lange geplante Biopic über Box-Legende Mike Tyson (50-6, 44 K.o.) nimmt so langsam Gestalt an (BOXSPORT berichtete). Nun ist auch klar: Tysons Ex-Frau Robin Givens wird nicht Teil dieser Gestalt sein. Die Anwälte der Schauspielerin meldeten sich schriftlich sowohl bei „Iron Mike“ als auch bei Hauptdarsteller Jamie Foxx. Tyson und Givens hatten 1988 geheiratet, wurden jedoch nach nur acht Monaten Ehe geschieden und führten einen öffentlichen Rosenkrieg. Schon der HBO-Film „Tyson“ (1995) mit Michael Jai White in der Hauptrolle hatte diese Episode in Tysons Leben aufgegriffen und Givens nicht sonderlich vorteilhaft dargestellt. Vielleicht hatte sie diese Erfahrung im Sinn, als sie ihre Anwälte das Schriftstück aufsetzen ließ.

Darin heißt es, dass „erwartet werde, dass Mr. Tyson es unterlässt, Ms. Givens weiter zu verunglimpfen“. Außerdem solle er die Filmemacher und die Macher seines Podcasts in Kenntnis setzen, dass auch diese absehen „Ms. Givens in einem falschen, negativen oder diffamierenden Licht darzustellen“. Das Schreiben erklärt: „Während sie versucht hat, die Sache hinter sich zu lassen, sieht sich immer noch in der Position, beinahe 35 Jahre später beleidigende, verunglimpfende und falsche Darstellungen ihrer Beziehung durch Mr. Tyson zu bekämpfen. Es ist an der Zeit für Mr. Tyson, diese Ehe das Relikt der Vergangenheit sein zu lassen, das sie ist.“ Givens hatte in Interviews Bedenken geäußert, dass sie in dem Film schlecht wegkommen könnte.

Laut eines Sprechers von Tyson muss sich Givens jedoch keine Sorgen machen, auch wenn er den Eingang des Schreibens bestritt. „Derzeit haben Mr. Tysons Anwälte keine Unterlassungsaufforderung erhalten, aber es bestand und besteht keine Intention, die Beziehung zu ihr in seinem Biopic unterzubringen. Er wünscht ihr alles Gute für die Zukunft“, erklärte der Sprecher gegenüber der „Washington Post“.

Text: Nils Bothmann

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