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Robin Krasniqi reicht Klage gegen Kampfurteil ein

Robin Krasniqi reicht Klage gegen Kampfurteil ein
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Am 9. Oktober war es zum Rematch zwischen Robin Krasniqi (51-7, 19 K.o.) und Dominic Bösel (32-2, 12 K.o.) gekommen – am Ende gaben die Punktrichter Bösel den knappen Vorzug bei einer Split Decision (BOXSPORT berichtete). Das Urteil war kontrovers aufgenommen und teilweise mit Pfiffen in der Magdeburger GETEC-Arena quittiert worden. Beide Boxer sahen sich als Sieger: Während Krasniqi darauf verwies, dass er der Aktivere der beiden war, nahm Bösel für sich die klareren Treffer in Anspruch. Box-Idol und ARD-Experte Henry Maske war der Ansicht, dass der Kampf unentschieden ausgegangen sei.

SES-Boss Ulf Steinforth, der beide Kontrahenten promotet, wäre einem dritten Kampf nicht abgeneigt. Bösel hingegen sagte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Aber mein nächster Kampf ist nicht gegen Robin. Ich glaube, das wäre auch für die Box-Fans langweilig, das will keiner. Es werden zunächst andere Gegner kommen.“ Das Rematch hatte gleichzeitig als Eliminator für eine WM-Chance der WBA fungiert, nachdem der Verband den Interims-Titel abgeschafft hatte, den Krasniqi bei der ersten Begegnung gegen Bösel gewann.

Krasniqi hatte lautstark gegen das Urteil protestiert und rechtliche Schritte angedroht. Nun teilte das Management des Boxers mit, dass er Klage eingereicht habe. Sein Sponsor Burim Hazrolli stellt eine Million Euro zur Deckung der Kosten gestellt. „So eine ungerechte und unsportliche Entscheidung kann nicht aufrechterhalten bleiben, deshalb werden wir alles daransetzen, um das Urteil richtig zu stellen“, so Hazrolli gegenüber der „Bild“. Krasniqis Rechtsanwalt René-Dirk Hundertmark hat den Protest bei den ausrichtenden Verbänden (WBA und IBO) angelegt.

Text: Nils Bothmann

Foto: 

Torsten Helmke