Kuriose Verbandspolitik erschwert Warrington vs. Can

Am 13. Februar kämpft „Leeds Warrior“ Josh Warrington (30-0, 7 K.o.) gegen Mauricio Lara (21-2, 14 K.o.). Eigentlich sollte der britische Federgewichtler eine Chance gegen WBA-Champion Xu Can (18-...

Sergey Kovalev: Auch B-Probe positiv

Der Catchweight-Fight zwischen Halbschwergewichtler Sergey Kovalev (34-4-1, 29 K.o.) und Supermittelgewichtler Bektemir Melikuziev (6-0, 5 K.o.) am 30. Januar fällt definitiv aus. Kovalev testete...

Charr auf dem Weg in die USA

Am Freitag soll Mahmoud Charr (31-4, 17 K.o.) gegen seinen Pflichtherausforderer Trevor Bryan (20-0, 14 K.o.) boxen, obwohl noch unklar ist, ob der Kampf überhaupt stattfindet oder Don Kings...

Neue Gegnerin für Tina Rupprecht

Für Tina Rupprecht (10-0-1, 3 K.o.) musste der Titelverteidigungskampf gegen Yokasta Valle (20-2, 9 K.o.) am 16. Januar ausfallen, nachdem ihre Gegnerin kurzfristig ohne Angaben von Gründen kniff...

Der Social-Media-Zoff mit Gervonta Davis ist noch nicht richtig abgeklungen, da bringt „King“ Ryan Garcia schon einen weiteren potenziellen Gegner ins Gespräch: Ring-Legende Manny Pacquiao.

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News

Roman Fress: „Ich werde am Samstag ein Statement setzen“

SES-Cruisergewichtler Roman Fress (11-0, 6 K.o.) steht vor einer großen Chance. Am Samstag (12. Dezember) steht er im Hauptkampf der letzten SES-Boxgala des Jahres. In seinem Duell um die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht gegen Erdogan Kadrija (16-2, 10 K.o.) will der 26-Jährige glänzen.

„Ich werde am Samstag ein Statement im Cruisergerwicht setzen. Meine Vorherrschaft im deutschen Cruisergewicht muss ich auch gegen Edi Kadrija beweisen“, sagte der Magdeburger im Vorfeld auf der Pressekonferenz. Nächstes Jahr wolle er dann „endlich auch international angreifen“. Vollstes Vertrauen genießt Fress dafür auch von seinem Coach, Ex-Weltmeister Robert Stieglitz. „Roman hat das Zeug dazu, den nächsten Schritt in die internationale Spitzenklasse zu gehen. Er hat sich über die letzten Kämpfe wirklich großartig entwickelt – ist klarer, deutlich fokussierter und nun auch mehr der Offensiv-Boxer“, lobt Stieglitz.

Nach dem knappen Gewinn der IBF-Junioren-Weltmeisterschaft gegen Michael Eifert möchte SES-Halbschwergewichtler Tom Dzemski (15-0, 9 K.o.) seinen Titel am Samstag erstmals verteidigen. Der 23-Jährige trifft auf Jihad Nasif (12-1-1, 4 K.o.). „Ich bin sehr froh, dass wir dieses Jahr so oft boxen konnten. Wir waren da ja eine Ausnahme. Nur so konnte ich auch in diesem besonderen Jahr einen großen Sprung in meiner Profikarriere machen. Die erste Titelverteidigung: so wird es, wie man so sagt, ein „doppelt“ harter Kampf. Ich erwarte aber einen klaren Sieg“, so Dzemski im Vorfeld.

Im weiteren Vorprogramm steigt auch Europameisterin Nina Meinke (10-2, 3 K.o.) in den Ring. Die 27-jährige Berlinerin trifft im Federgewicht auf Angela Cannizzaro (6-7-1, 1 K.o.) aus Italien. Zudem boxt Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj (12-0, 3 K.o.) gegen Bojan Cestic (2-4, 1 K.o.). Mittelgewichtshoffnung Artur Henrik (2-0, 1 K.o.) trifft auf Krisztian Santa (16-15-2, 11 K.o.) und Schwergewichtler Tomas Salek (13-2, 11 K.o.) steigt gegen Mario Lakatos (15-11, 11 K.o.) in den Ring.

„Ende gut alles gut. Wir sind froh, dass wir fünfmal boxen durften. Wir sind besser als andere durch die Krise gekommen“, zeigt sich SES-Boss Ulf Steinforth stolz. „Es stand immer im Vordergrund, dass unsere Boxer sich im Ring beweisen, ihren Lebensunterhalt und ihre sportlichen Ambitionen erhalten können. Es sind einige Kämpfe, auch mit WM-Chancen, für z.B. Adam Deines oder auch Jurgen Uldedaj kurzfristig aufgrund der widrigen Umstände der weltweiten Corona-Pandemie geplatzt. Aber besonders die nachrückenden SES-Boxer aus dem Team Deutschland, wie jetzt Roman Fress oder auch Tom Dzemski, konnten die Chance, die sie dieses Jahr hatten, doch gut nutzen. Wir hoffen nun auf einen weiteren tollen Box-Abend am Samstag und dann auf ein gutes Jahr 2021. Dazu werden wir im nächsten Jahr auch eine Nachwuchsoffensive angehen, sozusagen ‚Team Deutschland 3.0‘, und so können und wollen wir dann vielen Talenten hier in Deutschland eine Chance geben.“

Der MDR wird die Veranstaltung in seiner Sendung „Sport im Osten – Boxen live“ am Samstag ab 23.20 Uhr übertragen.

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