Tony Yoka braucht nur eine Runde für Duhaupas

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Am morgigen Freitag steigt Frankreichs große Schwergewichtshoffnung Tony Yoka (7-0, 6 K.o.) wieder in den Ring. Der Olympiasieger von 2016 trifft mit Ex-WM-Herausforderer Johann Duhaupas (38-5, 25...

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So bereitet sich Feigenbutz auf seine WM-Chance vor

Morgen ist es so weit: Vincent Feigenbutz (31-2, 28 K.o.) startet seine Reise in die USA, wo er am 15. Februar gegen Titelverteidiger Caleb Plant (19-0, 11 K.o.) um den IBF-Gürtel im Supermittelgewicht kämpfen wird. Vor der Abreise des 24-jährigen Karlsruhers erklärten „Iron Junior“ und sein Team auf einer Pressekonferenz, wie sie den Titelkampf angehen wollen und welche Bedeutung sie dem Match zumessen.

Feigenbutz‘ Manager Rainer Gottwald fasste die Erwartungen so zusammen: „Ich bin mir sicher, dass Vincent in den USA super ankommen wird. Er ist ein Kämpfer und bietet immer eine gute Show. Vincent wird alles geben und als Sieger nach Deutschland zurückkehren!“ Freddy Ness vom Team Sauerland betonte zudem, dass die Bedeutung des Kampfes über Feigenbutz‘ WM-Chance hinausgeht: „Das ist nicht nur eine große Chance für Vincent, sondern auch für das gesamte deutsche Boxen. Dennoch hängt das Schicksal dieses Sports in Deutschland nicht von diesem einen Kampf ab. Vincent soll konzentriert an die Sachen gehen, aber den Kampf auch genießen. Diese Mischung wird ihn zum Sieg tragen!“

Der Boxer selbst warnt allerdings davor, seinen Gegner zu unterschätzen: „Caleb Plant ist ein starker Gegner, aber ich werde ihm den Gürtel nicht so einfach überlassen. Ich werde alles geben und bis zur letzten Sekunde kämpfen!“ Damit dieses Durchhaltevermögen auch mit einem Titelgewinn belohnt wird, hat Feigenbutz auch eine Strategie, wie Trainer Eduard Michel verriet: „Wir haben gemeinsam viel Video geschaut und analysiert, dabei einige Schwächen bei Caleb Plant entdeckt, die wir angreifen werden. Zudem hatten wir tolle Sparringspartner, die Vincent viel abverlangt haben. Von uns aus kann es losgehen!“

„Wir hatten eine optimale Vorbereitung, auch wenn sie kurz war. Wir haben bis zu drei Mal täglich hart gearbeitet und alles reingehauen“, gab Trainer Kosta Patoulidis zu Protokoll. Auch Feigenbutz reist optimistisch in die USA: „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht. Ich fühle mich wirklich sehr gut und erstklassig vorbereitet.“

Text: Nils Bothmann

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