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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Charr

Schwergewichts-Champion Manuel Charr steht Ärger ins Haus: Der 33-Jährige, der im November letzten Jahres den vakanten, regulären WM-Titel der WBA gewonnen hatte, steht im Verdacht, Steuern hinterzogen zu haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Charr sollen laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits laufen.

Dem Vernehmen nach soll Charr auf dubiose Finanzberater hereingefallen sein, die Einnahmen vor dem hiesigen Fiskus verschleiert haben, heißt es weiter. Dabei wird auf eine Summe von rund 160.000 Euro spekuliert. 2015 sollen die angeblichen Tricksereien dann aufgefallen sein.

Christian Jäger, Manager und Promoter des Boxprofis, erklärte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger: „Manuel Charr wurde in der Vergangenheit – schlicht und ergreifend – steuerlich schlecht beraten. Bei einer kompetenten Beratung wäre die aktuelle Situation nicht entstanden.“ Bisher habe der Boxer noch keine Gelegenheit gehabt, sich zu den Vorwürfen zu äußern, berichtet Jäger. „Daher wurde von Manuel Charr eine erfahrene Kanzlei beauftragt, um die haltlosen Vorwürfe zu entkräften.“

Charr soll am 29. September in der Kölner Lanxess-Arena seinen WM-Gürtel gegen den Puertoricaner Fres Oquendo verteidigen.

 

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Imago/osnapix