Die Brite Callum Smith ist nicht nur WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht, sondern gewann 2018 auch die Muhammad-Ali-Trophy im Rahmen der World Boxing Super Series. Dennoch steht der 30-jährige...

Nach langer Wartezeit erhält Kubrat Pulev (28-1, 14 K.o.) am 12. Dezember endlich seine zweite WM-Chance im Schwergewicht. In der Londoner O2 Arena wird der Bulgare auf Dreifach-Weltmeister...

Formella verliert gegen Benn und gewinnt Respekt

Gegen den Briten Conor Benn (17-0, 11 K.o.) musste Weltergewichtler Sebastian Formella (22-2, 10 K.o.) am Samstag die zweite Niederlage seiner Karriere einstecken – die erste war am 22. August...

Deontay Wilder: Bridgergewicht – ohne mich

Das WBC hält an seinem Plan fest, eine Gewichtsklasse namens Bridgergewicht zwischen Cruiser- und Schwergewicht einzuführen (...

Dicke Luft zwischen Crawford und Arum

Am Samstag bewies Terence „Bud“ Crawford (37-0, 28 K.o.) erneut, dass er einer der besten Boxer im Weltergewicht ist. In nur vier Runden knockte er Kell Brook (39-3, 27 K.o.) aus und verteidigte...

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Steht Mayweather am Samstag in Davis‘ Ringecke?

Steht Mayweather am Samstag in Davis‘ Ringecke?
Steht Mayweather am Samstag in Davis‘ Ringecke?

Floyd Mayweather (50-0, 27 K.o.) ist Box-Legende, Promoter – und überlegt sein Wissen als professioneller Trainer weiterzugeben (BOXSPORT berichtete). Wenn es um den von ihn promoteten Leichtgewichtler Gervonta Davis (23-0, 22 K.o.) geht, nimmt Mayweather derzeit schon eine aktivere Rolle ein. Beim Fight zwischen Davis und Yuriokis Gamboa (30-3, 18 K.o.) am 28. Dezember 2019 saß der 43-jährige Ringside und rief seinem Schützling Anweisungen zu. Am Samstag, den 31. Oktober, wenn „Tank“ gegen Leo Santa Cruz (37-1-1, 19 K.o.) kämpft, könnte Mayweather sogar neben Davis‘ eigentlichem Coach Calvin Ford in der Ringecke stecken.

Bei der virtuellen Pressekonferenz darauf angesprochen antwortete Mayweather: „Ich hab noch nicht mit Calvin darüber gesprochen. Aber im Gym, da arbeiten Calvin und ich Hand in Hand.“ Ford kümmere sich dauerhaft um Davis‘ Training, während er selbst immer mal wieder geschäftlich unterwegs sein müsse. „Aber sobald ich zurück bin, gebe ich ihm Hinweise, rede mit ihm über Pay-per-View und darüber, wie die Dinge funktionieren,“ führte „Money“ weiterhin aus. „Manchmal ist ein Typ im Box-Gym und hat den Tag über ein hartes Workout hingelegt, aber er will nicht arbeiten. Ich meine in dem Sinn, dass er keine Interviews geben will und solche Sachen. Aber das muss man, es ist Teil des Jobs. Es ist Teil davon ein Champion zu sein, es ist Teil des Pay-per-View.“ Natürlich gibt Mayweather seinem Schützling auch viele boxerische Ratschläge und hielt in beispielsweise an, in dem Fight gegen Santa Cruz mehr auf seine boxerischen Fähigkeiten und nicht nur auf seine Knockout-Kraft zu verlassen. Ob der Ex-Champ seinem Fight diese Anweisungen Samstag auch am Ring geben wird, bleibt abzuwarten.

Text: Nils Bothmann

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