Wer ist euer „Boxer des Jahrzehnts international“?

Bis zum 20. Januar könnt ihr noch eure „Boxer des Jahrzehnts“ in den Kategorien Boxer national, Boxer international, Trainer und Frauen küren....

Eddie Hearn: Viele Angebote für Joshua vs. Fury

Da die Corona-Pandemie Großbritannien immer noch fest im Griff hat und unklar ist, wann und unter welchen Bedingungen dort Kämpfe stattfinden können, streckt Promoter Eddie Hearn die Fühler nach...

Tyson Fury will Wilder nie wieder eine Chance geben

Derzeit laufen Vermittlungsgespräche bezüglich des dritten Fights zwischen Deontay Wilder (42-1-1, 41 K.o.) und Tyson Fury (30-0-1, 21 K.o.). Nach mehreren Verschiebungen hatte das Team des Briten...

Sergey Kovalev testet positiv auf synthetisches Testosteron

Eigentlich soll der frühere WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht Sergey Kovalev (34-4-1, 29 K.o.) am 30. Januar gegen Bektemir Melikuziev (6-0, 5 K.o.) kämpfen. Der Fight wurde aufgrund der Corona...

Teofimo Lopez: „Mein Körper ist bereit für den Aufstieg“

Mit seinem Sieg über Vasiliy Lomachenko (14-2, 10 K.o.) würde Teofimo Lopez (16-0, 12 K.o.) Vierfach-Champ im Leichtgewicht (...

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Susi Kentikian sichert sich Interims-WM-Titel

Harter Kampf: Susi Kentikian (links) besiegt Sanae Jah
Harter Kampf: Susi Kentikian (links) besiegt Sanae Jah

Düsseldorf - Susi Kentikian hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zurück zum Weltmeistertitel im Fliegengewicht gemacht. Die frühere Weltmeisterin sicherte sich Samstagnacht in Düsseldorf mit einem einstimmigen Punktsieg (99-91, 98-3, 97-92) über Ersatzgegnerin Sanae Jah aus Belgien den Interims-WM-Titel der WBA. Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte Kentikian somit in die Erfolgsspur zurück.

Nach verhaltenem Beginn landete „Killer Queen“ Kentikian in der dritten Runde die ersten klaren Treffer gegen die größere Belgierin. Kentikian hatte Probleme, an den langen Armen Jahs vorbeizukommen, die anstürmende Hamburgerin wurde immer wieder von der zuvor in sieben Kämpfen unbesiegten Belgierin abgekontert. In der siebten Runde aber kam Kentikian mit schweren Treffern zum Kopf durch – Jah musste zu Boden. Kentikian, schwer gezeichnet von einer Schwellung und einem Cut am rechten Auge, schaffte es jedoch nicht, entscheidend nachzusetzen. Kentikian musste sich mit einem Punktsieg begnügen – es wird ihr Recht gewesen sein.

Ursprünglich wollte die Hamburgerin im Vorprogramm von Felix Sturms Kampf gegen Sam Soliman Revanche nehmen für ihre Niederlage vom 1. Dezember. Im Kampf um den vakanten WM-Gürtel der WBA hatte sie sich unverdient nach Punkten der Amerikanerin Carina Moreno geschlagen geben müssen. Aber die Weltmeisterin verletzte sich am Knie und musste den Rückkampf gegen Kentikian absagen. Auch Ersatzgegnerin Anastasia Toktaulova musste passen. Die Russin bekam kein Visum für die Einreise nach Deutschland. Sanae Jah sprang schließlich kurzfristig ein – und bezahlte ihren Mut mit einer Niederlage.

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